Gesperrt: Patryk Dudek des Dopings überführt
Junioren-Weltmeister Patryk Dudek muss eine einjährige Dopingsperre absitzen. Wie bei der Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle wurde Methylhexanamin nachgewiesen.
Sowohl die A- als auch die B-Probe des Dopingtests bei Patryk Dudek vom 23. Juli fielen positiv aus. Das Urteil wurde nun gesprochen. Der 22-jährige Pole darf für ein Jahr keine Rennen mehr bestreiten. Von der polnischen Nationalmannschaft wurde er für zwei Jahre suspendiert.
Ferner liess die Disziplinarkommission bei der Geldstrafe Milde walten. Mit 5000 Zloties (etwa 1250 Euro) wurde das Mindestmaß gewählt. Die Verfahrenskosten in Höhe von 2000 Zloties (etwa 500 Euro) bleiben auch an Dudek hängen.
Der Junioren-Weltmeister beteuert seine Unschuld, wissentlich verbotene Mittel eingenommen zu haben. Er vermutet, dass sie über Nahrungsergänzungsmittel in seinen Körper gelangt sein könnten.
Bei der Dopingprobe wurde das Mittel Methylhexanamin gefunden, dass häufig illegalerweise in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ist. Es soll die Fettverbrennung fördern und auch die Sauerstoffkapazität bei harten Belastungen verbessern.
Methylhexanamin ist das am häufigsten nachgewiesene Dopingmittel. Bei den olympischen Spielen in Sotschi wurde das Mittel bei der deutschen Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle nachgewiesen, die ebenfalls ihre Unschuld beteuert hat und den Zugang der Stimulanz in ihren Körper durch verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel vermutet.
Für Patryk Dudek ist die Doping-Sperre ein herber Schlag. Ob er die Stimulanz wissentlich oder unwissentlich zu sich genommen hat, weiss nur er selbst und tut auch nichts zur Sache, dass er von nun an mit dem Makel des Doping-Sünders leben muss.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach