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Polen: Woryna verspielt den Titel – Maciej Janowski triumphiert im Showdown

Der letzte Event zur Polnischen Speedway-Meisterschaft war hoch dramatisch und eröffnete sogar Bartosz Zmarzlik noch Titelchancen, obwohl er mit sechs Punkten Rückstand ins Rennen gegangen war.

Speedway

Im Artikel erwähnt




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Es ging im dritten und entscheidenden Rennen um die Polnische Speedway-Meisterschaft in Ostrowo munter los. Im zweiten Lauf trafen Weltmeister Bartosz Zmarzlik, der mit sechs Punkten Rückstand auf Kacper Woryna ins Rennen gegangen war, und Patryk Dudek, der seinerseits vier Zähler Rückstand hatte, aufeinander: Dudek hatte sich bei der Einfahrt in die Zielkurve an die Spitze des Feldes gesetzt, als Zmarzlik ihn innen attackierte, wodurch Dudek zu Sturz kam. Zmarzlik wurde disqualifiziert und für Dudek war das Rennen vorzeitig beendet, wodurch Woryna und Maciej Janowski als Titelanwärter übrigblieben und Zmarzlik anscheinend aus dem Titelrennen war.

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Während Janowski in seinem ersten Lauf drei Punkte schrieb, kam Woryna denkbar schlecht ins Rennen: In seinem ersten Lauf fiel der Führende des Klassements vom ersten auf den letzten Platz zurück und auch in seinem zweiten Heat fand er sich nach der ersten Kurve auf dem letzten Platz wieder, kam aber noch bis auf Platz 2 nach vorne. Mit seinem zweiten Sieg stellte Janowski mit Woryna Gleichstand in der Gesamtwertung her.

Im dritten Durchgang trafen Woryna und Janowski aufeinander und Woryna konnte sich in diesem Lauf wieder einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Der Landshut-GP-Sieger hielt hinter Zmarzlik den zweiten Rang und da Janowski gerade in diesem Lauf punktlos blieb, hatte Woryna wieder zwei Zähler Vorsprung auf ihn. Problematisch für Woryna war, dass er auch im vierten Durchgang hinter dem sensationell fahrenden Reservisten Jakub Krawczyk erneut nur zwei Punkte schrieb, wodurch er zwar im Gesamtklassement vor Janowski blieb, aber Gefahr lief, sogar den Last-Chance-Heat zu verpassen. Aus der Befürchtung Worynas wurden Fakten, denn der 29-Jährige holte im 18. Lauf lediglich einen Zähler und sein Rennen war mit nur sieben Punkten beendet.

Showdown zwischen Janowski und Zmarzlik

Mit zwölf Punkten schafften Janowski und Zmarzlik den direkten Einzug ins Finale, während sich im Last-Chance-Heat der stark auftrumpfende Maksymilian Pawelczak vor Jakub Krawczyk durchsetzte. Krawczyk behielt im Fotofinish auf der Ziellinie gegen Dominik Kubera die Oberhand und konnte nach drei Laufsiegen und insgesamt zehn Punkten aus vier Läufen eine erstaunliche Ausbeute vorweisen.

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Im Finale schaffte es Zmarzlik, sich vom Start weg an die Spitze zu setzen, während sich Janowski im Kampf um den zweiten Rang, der ihm zum Titel genügte, mit Pawelczak und Krawczyk herumschlagen musste. Janowski brauchte im Duell gegen die Youngster all seine Erfahrung, um mit dem zweiten Rang zum vierten Mal nach 2015, 2020 und 2024 den Titel in Polen zu gewinnen – mit einem Punkt mehr auf dem Konto als Weltmeister Zmarzlik, der das Rennen gewann, sich nach seinem Debakel von Bromberg (Bydgoszcz) aber in der Endabrechnung mit Silber begnügen muss.

Ergebnisse Polnische Speedway-Meisterschaft Ostrowo/PL:


1. Bartosz Zmarzlik, 15 Punkte

2. Maciej Janowski, 14

3. Jakub Krawczyk, 11

4. Maksymilian Pawelczak, 12

5. Dominik Kubera, 10

6. Mateusz Cierniak, 10

7. Piotr Pawlicki, 8

8. Jakub Miskowiak, 7

9. Kacper Woryna, 7

10. Przemyslaw Pawlicki, 6

11. Szymon Wozniak, 5

12. Jakub Jamrog, 5

13. Krzysztof Buczkowski, 3

14. Tobiasz Musielak, 3

15. Pawel Sitek, 2

16. Radoslaw Kowalski, 1

17. Patryk Dudek, 0

Last-Chance-Lauf: 1. Maksymilian Pawelczak, 2. Jakub Krawczyk, 3. Dominik Kubera, 4. Mateusz Cierniak

Finale: 1. Bartosz Zmarzlik, 2. Maciej Janowski, 3. Jakub Krawczyk, 4. Maksymilian Pawelczak

Endstand nach 3 Rennen:

1. Maciej Janowski, 36 Punkte

2. Bartosz Zmarzlik, 35

3. Kacper Woryna, 33

4. Piotr Pawlicki, 28

5. Dominik Kubera, 25

6. Krzysztof Buczkowski, 23

7. Patryk Dudek, 22

8. Maksymilian Pawelczack, 22

9. Mateusz Cierniak, 22

10. Jakub Jamrog, 21

11. Wiktor Przyjemski, 20

12. Tobiasz Musielak, 18

13. Przemyslaw Pawlicki, 18

14. Szymon Wozniak, 18

15. Jakub Miskowiak, 13

16. Jakub Krawczyk, 11

17. Pawel Sitek, 2

18. Radoslaw Kowalski, 1

19. Bartosz Jaworski, 1

20. Anton Kawczynski, 1

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