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Superbike-WM 2026 in Aragon: Erster Lauf zur ungewohnten Uhrzeit
Am 16. Mai brach sich der zweifache Superbike-Weltmeister Alvaro Bautista mehrfach den rechten Fuß, in Aragon schlägt er sich bislang erstaunlich. SPEEDWEEK.com gewährte er exklusive Einblicke.
Als nach Alvaro Bautistas Sturz im dritten freien Training am Samstagmorgen (16. Mai) in Most bekanntwurde, dass er sich mehrere Brüche am rechten Knöchel sowie Fersenbein zugezogen hat, rechneten Experten mit einer mehrwöchigen Verletzungspause – oder Monaten. Am 18. Mai wurde der Spanier operiert, dieses Wochenende pilotiert er im MotorLand Aragon bereits wieder seine Barni-Ducati.
«Mir ging es nicht darum, dass ich hier dabei bin, das war nicht mein Ziel», unterstrich Bautista im Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com. «Mein erster Gedanke nach dem Sturz und der Verletzung war, dass ich mich so gut und schnell wie möglich erholen möchte. Dafür gab ich alles, weil ich es hasse, verletzt zu sein. Ich habe mich erstaunlich schnell erholt und dachte mir vor ein paar Tagen,
«Als ich das erste Mal rausfuhr, war es ganz seltsam, in meinem Kopf gab es keinen rechten Fuß», schilderte der 41-Jährige. «Es wurde aber mit jeder Runde besser und ich konnte den Fuß für die Hinterradbremse mehr und mehr nutzen. Im FP2 waren die Schmerzen bereits viel besser und auch mein Gefühl. Es stimmt aber auch, dass ich am Abend erschöpft war. Ich setze auch hier meine Therapie fort, das hilft mir.»
Nach Platz 11 im FP1 wurde Bautista im FP2 bemerkenswerter Sechster, lediglich 0,351 sec hinter dem Schnellsten Iker Lecuona (Aruba.it Ducati). «Die Strecke passt sehr gut zu meinem Fahrstil und der Ducati, das macht es mir einfacher als woanders», hielt der zweifache Superbike-Champion fest. «Für mich ist auch gut, dass der Grip bei der Hitze weniger als normal ist, weil du dann sehr sanft fahren musst und das Motorrad nicht zwingen darfst. Ich gehe ohne Erwartungen in die Rennen, weil ich nicht weiß, was ich mit meinem Fuß auf dem Motorrad leisten kann.»
Ich sagte ihm, dass er die beste Operation seines Lebens vornehmen muss.alvaro bautista zu seinem chirurgen
«Bevor mich mein Arzt operierte, meinte er, dass diese Verletzung mindestens ein Monat dauert», schmunzelte Alvaro. «Das war eine hässliche Verletzung – ich sagte ihm, dass er die beste Operation seines Lebens vornehmen muss. Er war mutig und schlug sich sehr gut. Nach der OP meinte er, dass es hervorragend lief und er war verhalten optimistisch, dass die Heilung schneller geht als er zuerst sagte. Als er mich vor Aragon untersuchte, war er beeindruckt und sagte, das wäre unmöglich. Er erlaubte mir, dass ich es versuchen kann, wenn ich mich gut fühle.»
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