BMW: Ilya Mikhalchik blamierte die drei Werksfahrer
Ausgerechnet Ersatzfahrer Ilya Mikhalchik sorgte beim Auftakt der Superbike-WM in Aragon für das beste Ergebnis der BMW-Piloten. Der Ukrainer ließ seine Markenkollegen Laverty, Baz und Redding alt aussehen.
Besitzen die Leistungen, welche wir von BMW an diesem Wochenende in Aragonien sehen, Allgemeingültigkeit? Diese Frage stellen sich auch die BMW-Verantwortlichen nach den Plätzen 8, 10, 11 und 15 von Ilya Mikhalchik, Eugene Laverty, Loris Baz und Scott Redding – in dieser Reihenfolge.
Man fasst es kaum: Mikhalchik, der als Ersatz für den verletzten Michael van der Mark nur vier Testtage auf dieser M1000RR hatte und sein erstes Rennen in der Superbike-WM fuhr, blamierte seine Markenkollegen. Und zwar im Qualifying und ersten Rennen. Der Ukrainer war als jeweils Achter immer Bester der Propeller-Marke.
Mikhalchik zeigte eine hervorragende Leistung und empfahl sich nachhaltig für größere Aufgaben,
Mikhalchik kennt die Pirelli-Reifen aus der IDM, die Gummimischungen dort sind dieselben. "Die Reifen verhalten sich auf der WM-Maschine aber ganz anders", betonte der dreifache Deutsche Meister. "Meine Stärken, die ich in der IDM für eine schnelle Runde oder ein Überholmanöver ausspielen konnte, funktionieren hier nicht. Mit diesem Motorrad muss man anders fahren, aber ich habe mich recht schnell angepasst. Und ich weiß, in welche Richtung wir müssen. Auf dieser Strecke waren Ducati und Kawasaki immer deutlich stärker als die anderen Marken und haben die Podestplätze unter sich ausgemacht. Kawasaki hat hier in Wintertests schon mehr Runden gedreht, als ich Haare auf dem Kopf habe. Das hilft, um am Jahresanfang einen Vorteil zu haben. Wir haben viele Dinge zu verbessern, sind aber technisch von den Topteams nicht so weit entfernt, um den gleichen Job wie sie zu machen."
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