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BMW-Rennchef Sven Blusch räumt ein: Es fehlte die Zeit – nicht vor 2028

Während von Ducati 2026 neun Motorräder in der Startaufstellung der Superbike-WM stehen, schickt BMW nur zwei M1000RR in die Rennen. Dieser Nachteil ließe sich nur mit Investitionen aufholen.

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Nach den beiden WM-Titeln mit Toprak Razgatlioglu in den Jahren 2024 und 2025 erlebte BMW in der Superbike-WM 2026 einige Schlappen. Der Wechsel des Türken in die MotoGP zwang die Münchner dazu, das Projekt neu aufzustellen. Mit Miguel Oliveira und Danilo Petrucci engagierte BMW zwei routinierte und schnelle Fahrer, doch mehr als vier dritte Plätze waren bislang nicht möglich – auch weil sich beide während der Saison schwer verletzten und länger ausfielen.

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Problematisch: BMW ist nach dem Verlust des Bonovo-Teams nur noch mit den beiden Werksmaschinen im Feld vertreten. Ein Satelliten-Team, das zusätzliche Daten liefern würde, existiert nicht.

Motorsport-Direktor Sven Blusch macht keinen Hehl daraus, dass BMW vor großen Herausforderungen steht. «Wir haben uns dieses Jahr für einen Langzeitplan in der Superbike-WM entschieden», holte der Norddeutsche aus. «Wir hatten nicht genügend Zeit, um uns so aufzustellen, dass wir mehr als zwei Fahrer auf dem Grid haben. Wir würden uns sehr darüber freuen, das muss aber auf dem richtigen Weg geschehen, dann können wir davon profitieren. Wir haben nach wie vor unser Testteam, mit dem wir Streckendaten sammeln können, was uns hilft. Der Plan für die Zukunft wäre mehr Bikes in der Startaufstellung zu haben, so lange wir keine Langzeitplanung hatten, war dieser Schritt aber schwierig zu machen. Wenn du mit einem Team redest, und ihm nicht anbieten kannst, dass es die nächsten drei Jahren mit einem Hersteller arbeiten kann, dann ist es nicht einfach, es vom Wechsel zu überzeugen. Es braucht den richtigen Moment und das passende Team, dann könnten wir diesen Schritt wagen.»

BMW wartet auf die passende Möglichkeit

Die Nachteile, die ein Hersteller mit zwei Motorrädern gegenüber einem mit neun hat, sind nicht von der Hand zu weisen. Vor allem, wenn ein so enger Datenaustausch wie zwischen den Ducati-Piloten stattfindet. Hat Blusch das Thema Satelliten-Team beim Ausarbeiten des Langzeitplans mit der Geschäftsleitung und dem Vorstand von BMW inkludiert, wollte SPEEDWEEK.com wissen.

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«Wenn sich die Möglichkeit ergibt, dass wir es so machen können, wie wir das wollen, dann haben wir das im Kopf», bekräftigte der Rennchef. «In den vergangenen Monaten konnten wir aber nichts in die Richtung lenken, wie wir es haben wollen. Wenn du ein neues Team an Bord holst, dann musst du einiges an Arbeit und Kapazität reinstecken. Neben der Entwicklung unseres Motorrads konnten wir das nicht auch noch gleichzeitig leisten. Außerdem haben wir für die Endurance-WM und den Kundensport gepusht. Deshalb war es uns nicht möglich, zusätzlichen Druck auszuüben, um bereits für nächstes Jahr ein Satelliten-Team zu haben.»

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2

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Aruba.it Racing - Ducati

518

3

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BARNI Spark Racing Team

290

4

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Bimota by Kawasaki Racing Team

237

5

Sam Lowes

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225

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Bimota by Kawasaki Racing Team

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