Carlos Checa: «Probleme beheben»
In Brünn und auf dem Nürburgring konnte Carlos Checa mit drei Podestplätzen überzeugen. In Imola pfuschte er erneut.
"Dass er in der Superpole so weit hinten landete, geht auf unsere Kappe", gab Honda-Teammanager Ronald ten Kate zu.
Von Startplatz 13 aus ging nicht viel: Im ersten Lauf stürzte der 36-jährige Spanier, im zweiten wurde er Zehnter. Kostet ihn das seinen Arbeitsplatz für 2010? Ten Kate: "Die Chance, dass wir ihn behalten, liegt bei über 50 Prozent."
Das Dilemma des niederländischen Rennstalls: Man muss erst mal einen Fahrer finden, der schneller ist als Checa. Chris Vermeulen wird zu Kawasaki gehen, James Toseland voraussichtlich zu Yamaha. "Und wenn er einen guten Lauf hat, fährt Carlos jederzeit aufs Podium", weiss ten Kate.
Checa beschrieb seine Probleme: "In den Schikanen hat das Set-up überhaupt nicht funktioniert. Wir müssen das analysieren, verbessern und in Magny-Cours wieder zu der Stärke der beiden Rennen vor Imola zurückfinden."
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