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Dominique Aegerter (Kawasaki) in Cremona: Endlich wieder in den Top-10
Der Gewinn der Superbike-WM 2026 ist der krönende Abschluss der Zusammenarbeit von Nicolò Bulega und Aruba.it Ducati. Der Titelgewinn ist auch ein Erfolg für Teamchef Stefano Cecconi.
Nicolò Bulega stand beim Superbike-Meeting in Cremona unter gehörigem Druck. Dass er die Superbike-WM 2026 als Weltmeister beenden würde, war unstrittig. Der 26-Jährige wollte den Titel aber in Italien auf heimischem Boden gewinnen – für sich, für Ducati und für Aruba.it. Angesichts der Entschlossenheit und des Speeds seines Teamkollegen Iker Lecuona hätte er für Siege aber ein hohes Risiko eingehen müssen – er wählte den sicheren Weg und
Es waren Qualitäten wie diese, die Teamchef und Aruba-Boss Stefano Cecconi einst bei seiner Verpflichtung in Bulega sah. Fünf Jahre später bestätigen Fahrerweltmeisterschaften in der Supersport-WM 2023 und der Superbike-WM 2026 seine damalige Entscheidung.
«Einen Moment wie diesen zu erleben, ist etwas ganz Besonderes», sagte der gerührte Cecconi am Sonntagnachmittag, als sich Bulega im zweiten Rennen auf dem Cremona Circuit zum Superbike-Weltmeister krönte. «Nicolòs Weltmeistertitel ist das Ergebnis eines Weges, den wir gemeinsam mit Engagement und Hingabe beschritten haben. Von dem Moment an, als er sich unserem Projekt anschloss, haben wir wichtige Qualitäten in ihm erkannt: Talent, Schnelligkeit und Entschlossenheit, gepaart mit einer Reife, die stetig gewachsen ist. Nicolò ging jedes Rennwochenende sehr smart an, verwandelte Druck in Motivation und bewies Rennen für Rennen, dass er diesen Erfolg in jeder Hinsicht verdient hat. »
Der Italiener weiter: «Diese Reise spiegelt auch die Stärke der Beziehung zwischen Aruba.it und Ducati wider, die weit über die sportliche Dimension unserer Partnerschaft hinausgeht. Es ist ein gemeinsames Projekt, das zwei Vorbilder italienischer Exzellenz vereint, verbunden durch Expertise, Weitblick und die Fähigkeit, in einem äußerst wettbewerbsintensiven Umfeld innovativ zu sein. Ich möchte jedem Mitglied unseres Teams und allen in Borgo Panigale danken, die daran gearbeitet haben, dieses außergewöhnliche Ergebnis zu erzielen.»
In den Saisons 2024 und 2025 unterlag Bulega jeweils knapp Ausnahmekönner Toprak Razgatlioglu und galt für dieses Jahr als Favorit. Ein solcher Durchmarsch – er gewann 26 von 30 Rennen und stand immer auf dem Podium – war für Cecconi jedoch überraschend.
«Es war eine Saison, von der wir nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Vor Saisonbeginn waren wir zwar zuversichtlich, dass wir ein gutes Motorrad und gute Fahrer haben würden, aber eine solche Dominanz hatten wir, ehrlich gesagt, nicht erwartet», beteuerte der Unternehmer. «Es war eine unglaubliche Reise von Phillip Island bis hierher, und wir hoffen, die letzten beiden Rennen genießen zu können, um eine Saison mit Rekorden zu beenden, die sehr lange Bestand haben werden.»
Nach den Rennwochenenden in Estoril und Jerez trennen sich die Wege von Aruba und Bulega, der zum Team VR46 zurückkehrt und
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