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Yari Montella (Ducati): Viele Back-to-Back-Vergleiche mit Suter-Schwinge
Seit Most holte Danilo Petrucci an jedem Superbike-Wochenende mindestens einen Podestplatz, sein Hattrick in Cremona der überragende Höhepunkt dieser Serie. In Aragon war der Ducati-Privatier nicht ganz so erfolgreich.
Man kann sich vorstellen: Nach drei Siegen bei seinem Heimrennen in Cremona fühlte sich Danilo Petrucci wie Superman, unbesiegbar. Doch der Routinier ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass sich das Blatt ebenso schnell wieder wenden kann. Nur eine Woche später im MotorLand Aragon war ein Sieg außer Reichweite, und der Barni-Ducat-Pilot schaffte es auch nicht in die Top-3. Ein fünfter Platz im ersten Rennen war das beste Finish auf der spanischen Piste.
"Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden. Wir hätten das Rennen gewinnen können, aber wir waren auf der Geraden nicht schnell genug. Wir müssen verstehen, warum", kritisierte Petrucci. "Unsere Chancen schwanden, als ich in Kurve drei von Iannone angegriffen wurde, und innerhalb weniger Kurven war ich Sechster. Wir werden einen frischeren Motor einbauen und einige Änderungen am Set-up vornehmen, um das zu finden, was wir verpasst haben."
Zur Erinnerung: In Most (2.), Portimão (3. und 2.), Magny-Cours (2x 3. und 2.) und Cremona (3x 1.) holte der 33-Jährige an vier Events in Folge mindestens einen Podestplatz.
Statt nach vorn ging es für Petrucci jedoch nach hinten. Im Superpole-Race und im zweiten Rennen wurde der Italiener jeweils Sechster.
"Mein Bike ließ sich schwer einlenken und ich hatte Vibrationen", beklagte Petrucci ein andere Baustelle. "Ich habe mich mächtig angestrengt, mehr war aber einfach nicht drin. Wir hätten auf dem Podium stehen sollen, müssen aber zufrieden sein. Glücklich bin ich darüber, dass ich jetzt WM-Vierter bin. Ich bin aber auch traurig, weil ich seit Most immer einen Podestplatz erreicht hatte."
Weil Kawasaki-Pilot Alex Lowes im Superpole-Race stürzte und auf den zweiten Lauf verzichtete, konnte sich Petrucci einen Vorsprung von 13 Punkten auf den Engländer erarbeiten. Nahezu unerreichbar ist der drittplatzierte Álvaro Bautista (Ducati), auf dem Petrucci 56 Rückstand hat.
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