Domi Aegerter will sich nicht einschüchtern lassen
«Unser Rückstand ist ein bisschen zu groß für meine Erwartungen», urteilte Dominique Aegerter nach den zwei Superbike-WM-Testtagen in Barcelona. Der GRT-Yamaha-Pilot verlor über eine Sekunde auf den Besten.
Den Donnerstag schloss Domi Aegerter auf dem Catalunya-Circuit in Montmelo nahe Barcelona mit beinahe 2 sec Rückstand auf den einmal mehr
Aegerter konnte die Differenz auf den erneut Schnellsten Bulega halbieren und sich auf Position 13 steigern, gesamt bedeutet das Platz 14. Doch eine Sekunde Rückstand mit gleichen Reifen entsprechen nicht den Vorstellungen des zweifachen Supersport-Champions.
"Unser zweiter Tag in Barcelona war auch sehr stressig", fasste der WM-Siebte aus dem Giansanti Racing Team zusammen. "Wir haben mit beiden Motorrädern gearbeitet und verschiedene Einstellungen probiert, an der Elektronik getüftelt und auch alle Reifenoptionen durchgespielt. Und natürlich haben wir uns all die neuen Teile von Yamaha angeschaut und bewertet. Am Ende sind wir mit dem Qualifyer rausgefahren, was gut funktioniert hat. Aber unser Rückstand ist ein bisschen zu groß für meine Erwartungen, ein paar Fahrer waren sehr schnell. Aber ein Test ist ein Test und wir sollten uns davon nicht einschüchtern lassen."
"Wir müssen ruhig bleiben, denn wir haben an diesen beiden Tagen gute Daten gesammelt, die in einer Woche für den zweiten Event der Meisterschaft sicherlich hilfreich sein werden", betonte Domi. "Ein großes Dankeschön an meine Jungs in der Box für ihre harte Arbeit. Am zweiten Tag sind wir 78 Runden gefahren und alles hat perfekt funktioniert."
Am nächsten Wochenende ist auf gleicher Strecke in Katalonien Europa-Auftakt der Superbike-WM.
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