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Jonathan Rea (2./Kawasaki): «Toprak war besser»

Gegen Yamaha-Ass Toprak Razgatlioglu konnte sogar Jonathan Rea (Kawasaki) im ersten Lauf der Superbike-WM 2021 in Donington Park nichts ausrichten. Der Rekordweltmeister war am Ende mit Platz 2 auf dem Podium gut bedient

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Nach der Bestzeit im nassen FP3 und der überlegenden Superpole gab es für den ersten Lauf der Superbike-WM 2021 in Donington einen klaren Favoriten: Jonathan Rea. Denn der Kawasaki-Pilot präsentierte sich nicht nur extrem stark und sicher, seine schärfsten Gegner strauchelten. Scott Redding (Aruba Ducati) startete als Sechster, der WM-Zweite Toprak Razgatlioglu (Pata Yamaha) gar nur als 13.

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Doch der Türke hatte einen Blitzstart und lag am Ende der ersten Runde bereits hinter dem Nordiren auf Platz 2 – und überholte Rea in Runde 2! Während der Yamaha-Piloteinen souveränen Sieg nach Hause fuhr, stürzte der 34-Jährige beinahe mehrfach und kam als Zweiter in Ziel.

"Es ist ein bittersüßes Podium. Ich hatte mehrfach Glück, als ich neben der schmalen Ideallinie war. Am Ende hat Toprak Razgatlioglu einen deutlich besseren Job erledigt und ich habe wohl das Maximum aus unserem Paket herausgeholt", lautet das Fazit von Rea. "Ich hoffe, dass wir am Sonntag berechenbare Verhältnisse haben werden. Als Fahrer wird man nervös, wenn man in der Startaufstellung steht und solche Bedingungen vor sich hat. Überall waren feuchte Flecken, doch man weiß, dass man da raus muss und um WM-Punkte kämpfen muss. Mehr als Platz 2 war heute für uns nicht drin. Ein paar Kollegen sind gestürzt, auf eine gewisse Weise hatte ich sogar Glück. Ich glaube keiner von uns war in diesem Rennen absolut ohne Fehler; ich zumindest war froh, dass ich es ins parc ferme geschafft habe."

Im Rennen sah man bei Rea ungewohnt viele Rutscher und Wackler.

"Im Vergleich zu Freitag war mein Bike nicht gut", gab Rea gegenüber SPEEDWEEK.com zu. "Ich hatte wenig Grip, was vielleicht daran lag, dass der Regen das Gummi vom Asphalt spülte. Verzögern war schwierig und volle Schräglage ebenso. Unser Set-up war ein Kompromiss, weil 15 Minuten vor Rennstart noch nicht klar war, ob wir auf Slicks oder Intermediates setzen werden."

"Mein Start war gut, die Ideallinie war aber sehr, sehr schmal. Ich führte die erste Runde und ich fühlte mich gut. Aber nur eine Runde später rutschte mir das Hinterrad weg, weil ich etwas zu aggressiv war. Ab dem Zeitpunkt musste ich mit dem Bike kämpfen und hatte noch mehrere heikle Momente. Torpak fuhr mir davon, aufgeben wollte ich aber nicht. Also habe ich mich mächtig angestrengt und hatte ein gutes Polster auf die Jungs um Platz 3. Aber ich machte zu viele kleine Fehler und fühlte mich nicht wirklich gut."

In der Gesamtwertung büßte Rea erneut fünf Punkte auf Razgatlioglu ein und führt um 25 Punkte vor dem Yamaha-Piloten.

"Toprak ist ein sehr starker Fahrer – und diese Strecke liegt ihm. Jedes Jahr ist er in Donington sehr gut unterwegs. Ich habe mit ihm gerechnet und auch mit Redding. Alex ist auch sehr schnell hier."

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