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Mit satter Regierungshilfe: Ducati investiert 121 Millionen Euro

Inmitten aktueller Verkaufsgerüchte sichert sich Ducati ein Investitionsprogramm für die eigene technologische Weiterentwicklung. Mehr als ein Viertel des Budgets steuert der italienische Staat bei.

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Sinkende Verkaufszahlen, fallende Margen, obendrein Verkaufsspekulationen inmitten einer weiter um sich greifenden Krise von Mutterkonzern Volkswagen: Ducati hat derzeit an mehreren Fronten zu kämpfen. In dieser Gemengelage wollen die Bologneser laut einer Unternehmensmitteilung vom Mittwoch mit Unterstützung der italienischen Regierung 121 Millionen Euro investieren, von denen mit 99 Millionen Euro der Großteil für Forschung und Entwicklung eingeplant wird.

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Getauft haben die Italiener das Investitionsprogramm «Ducati Raise the bar», das als Teil eines Entwicklungsabkommens mit dem «Ministerium für Handel und Made in Italy», dem italienischen Handelsministerium, verabschiedet wurde. Die Regierung steuert dafür 33,5 Millionen Euro in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bei, schießt also etwas mehr als 25 Prozent des Programms aus dem Staatshaushalt zu. Ein Auszahlungszeitraum wurde nicht genannt. Als Referenz: Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Marke aus Borgo Panigale einen operativen Gewinn von 52 Millionen Euro nach 91 Millionen Euro im Jahr 2024.

Mit der Investition solle die Entwicklung «innovativer und nachhaltiger Technologien» ermöglicht, das Produktprogramm erweitert sowie die Produktionsprozesse von Ducati weiterentwickelt werden. Auch hier wurde kein konkreter Zeitraum genannt, die Ergebnisse sollten sich jedoch «langfristig» auswirken. Das Investitionsprogramm solle Mehrwert für «die gesamte italienische Zulieferindustrie» bilden und sei zudem im Hinblick auf den «strategischen Wert» des Motor Valley und der dort beheimateten Expertise angelegt. Als solches wird die Region in der Emilia-Romagna bezeichnet, in der Ducati beheimatet ist, und in der auch Konzernschwester Lamborghini, sowie Ferrari, Maserati, diverse Rennställe und Zulieferer ihren Stammsitz haben.

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