Jonathan Rea (4./Yamaha): «Grund für Optimismus»
Trotz Sturz im Superpole-Race war das Superbike-Meeting in Estoril für Jonathan Rea eines seiner besseren Rennwochenenden mit Yamaha. Der Nordire blickt halbwegs zuversichtlich auf das Saisonfinale in Jerez.
Dritter der Superpole, im ersten Lauf Fünfter und im zweiten langen Rennen ein verdienter vierter Platz – wäre da nicht der Sturz im Sprintrennen gewesen, hätte das elfte Saisonmeeting der Superbike-WM 2024 in Estoril das bisher beste Wochenende von Jonathan Rea mit Yamaha werden können. Besser war er nur bei seinem Heimrennen in Donington mit den Platzierungen 5, 3 und 8.
Rea profitierte zwar von den Stürzen seines Teamkollegen Andrea Locatelli sowie Honda-Pilot Iker Lecuona, er hielt seinen Vorsprung auf starke Verfolger wie Xavi Vierge (Honda), Michael vd Mark (BMW) sowie Danilo Petrucci und Andrea Iannone (beide Ducati) aber konstant bei drei Sekunden.
"Im Superpole-Race bin ich in der Schikane leider gestürzt und ich musste im zweiten Lauf von Platz 10 starten – aber ich kam unglaublich gut weg und hatte einen der besten Starts meiner Karriere", erzählte Rea im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "So war ich schon in Kurve 1 in einer guten Position und schnappte mir danach Petrucci. Ich orientierte mich an Locatelli, weil er dasselbe Bike fährt. Als er gestürzt war, war ich auf mich allein gestellt und wurde etwas nervös. Ich versuchte also, die beiden Ducati vor mir ins Visier zu nehmen und mir so die Leute hinter mir vom Leib zu halten. Es war ein recht einsames Rennen. Ich konzentrierte mich auf meine Referenzen und fuhr eine solide Pace."
Lässt man das Sprintrennen außen vor, zeigte Rea in Estoril mit zwei Top-5-Platzierungen in den Hauptrennen seine beste Performance mit der R1 – so sieht das auch der Rekordweltmeister.
"Estoril war mein bestes Wochenende mit Yamaha. Es gibt also einen guten Grund für Optimismus", betonte der 37-Jährige. "Die Jungs im Team arbeiten unermüdlich und auch bei Yamaha wird geschuftet. Die Plätze 5 und 4 geben uns Hoffnung und mit Jerez kommt eine Piste, die uns auf dem Papier liegen sollte und wo wir konkurrenzfähig sein sollten."
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