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Nur Jonathan Rea fuhr auf dem Autodrom Most in allen drei Superbike-Rennen auf das Podium und geht als WM-Dritter in die Sommerpause – dabei sah sich der Kawasaki-Pilot am Freitag nach auf verlorenem Posten.
Das Meeting der Superbike-WM 2023 in Most wird Jonathan Rea in guter Erinnerung bleiben. Denn im ersten Lauf am Samstag beendete der Rekordweltmeister eine 23 Rennen andauernde Durststrecke siegloser Rennen. Und mit Platz 2 im Superpole-Race sowie dem dritten Platz im zweiten Lauf fuhr nur der Kawasaki-Star in jedem Rennen auf das Podest.
"Wenn man bedenkt, wo wir am Freitag standen – ich hatte kein gutes Gefühl mit dem Bike und war im Nirgendwo. Aber wir haben gut gearbeitet und uns nicht davon herunterziehen lassen, als Toprak am Freitag überragend war", sagte der Nordire erleichtert. "Die Rennen liefen ziemlich gut, zuerst mit dem Intermediate-Reifen im ersten Lauf und auch im Superpole-Race, als ich von meiner Performance selbst überrascht war und mit Toprak kämpfen konnte. Das gab mir Hoffnung, dass ich auch im langen Rennen gut mithalten kann."
Rea ging im zweiten Hauptrennen als Zweiter in die letzte Runde und verteidigte sich mit allen Mitteln gegen den heranstürmenden Danilo Petrucci. In der letzten Kurve kam es zum Kontakt und der Ducati-Pilot verwies den 119-fachen Superbike-Sieger auf den dritten Rang.
"Ich dachte, ich sei an Danilo vorbei, aber ich spürte einen Kontakt. Hätte ich dagegen gehalten, wären wir wohl gestürzt", schilderte der 36-Jährige die Situation. "Er war auf der Außenseite und hatte ein größeres Risiko als ich. Aber wenn ich ihn berührt hätte, hätte ich auch stürzen können. Ich war mit meinem Wochenende sehr zufrieden, also musste ich in der letzten Kurve keine Dummheiten machen. Mit Toprak und Álvaro konnte ich nicht mitzuhalten und am Ende des Rennens verlor ich viel Traktion. Der Sturz von Toprak sah seltsam aus, hoffentlich ist er okay."
Bemerkenswert: Erstmals in diesem Jahr verringerte sich Reas Rückstand auf WM-Leader Álvaro Bautista (Ducati) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha). "Wenn wir die Punkte für alle drei Rennen zusammenrechnen, haben wir die meisten eingefahren. Es war ein starkes Wochenende für uns", stellte auch der sechsfache Weltmeister fest.
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Der Aufwärtstrend von Kawasaki macht sich auch in der Gesamtwertung bemerkbar. Rea verbesserte sich auf den dritten WM-Rang, 24 Punkte vor Andrea Locatelli (4./Yamaha).
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