Jonathan Rea (Kawasaki) wurde mental herausgefordert
In Abwesenheit von Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu (Yamaha) war Rekordchampion Jonathan Rea (Kawasaki) bei den dreitägigen Tests auf dem Circuito de Jerez der überragende Fahrer.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Obwohl er wie alle anderen auf den Einsatz eines Qualifyer-Reifens verzichtete, fuhr Jonathan Rea am Freitag in 1:38,831 min eine überragende und zudem erstaunliche Bestzeit. Der Nordire war um 0,173 sec besser als die schnellste Rennrunde (1:39,004 min) und nur 0,584 sec langsamer als sein eigener Pole-Rekord.
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Der Zweitplatzierte in der kombinierten Zeitenliste über drei Tage, BMW-Werksfahrer Michael van der Mark, verlor 0,957 sec auf Rea! Zur Ehrenrettung der Konkurrenz sei gesagt, dass die Herangehensweise kaum unterschiedlicher hätte sein können. Während das BMW-Quartett zahlreiche neue Teile zu eruieren und vergleichen hatte, und die Honda-Newcomer Iker Lecuona und Xavi Vierge zum ersten Mal auf der Fireblade saßen, konnten sich Rea und Kawasaki-Teamkollege Alex Lowes der Detailverbesserung ihrer ZX-10RR widmen. Die Kawasaki-Piloten fuhren nur am Mittwoch und Freitag, so hatten die Mechaniker am Donnerstag Zeit, um an den Maschinen zu arbeiten. "Wir haben viele gute Informationen bekommen", versicherte Rea. "Ich bin Showa und Kawasaki sehr dankbar, dass sie immerzu hart arbeiten und neue Teile zu diesem Test mitbrachten. Wir konnten alles erledigen, was auf der Liste stand. Jetzt kommt die wichtige Zeit: Auf unseren Erkenntnissen basierend müssen wir versuchen, Verbesserungen zu erzielen. Einige Teile werden wir im Januar noch einmal gegentesten. Mental war dieser Test eine Herausforderung, weil ich viel Arbeit zu erledigen hatte und eine Weile nicht mehr auf dem Motorrad saß. Bevor ich ins Wintertraining starte, muss ich meine Batterien aufladen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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