Superbike WM • Neu
Misano-Test, 13 Uhr: Bulega unter Rekord, sieben Ducati in den Top-9
Sam Lowes schien sich in der Superbike-WM 2026 als dritte Kraft zu etablieren, doch seit Ungarn läuft es beim Ducati-Privatier nicht mehr rund. In Most war er ein Schatten seiner selbst.
Mit fünften Plätzen auf Phillip Island und in Portimão sowie dritten Plätzen in Assen übernahm Sam Lowes hinter den Ducati-Werkspiloten Nicolò Bulega und Iker Lecuona den dritten WM-Rang – so konstant und stark war der MarcVDS-Pilot noch nie in eine Superbike-Saison gestartet!
Aber auf dem Balaton Park Circuit musste Lowes mit den Plätzen 9, 20 und 6 den ersten kleinen Rückschlag hinnehmen. Am vergangenen Wochenende in Most kam es für den 35-Jährigen mit einem Sturz sowie den Plätzen 17 und 12 bitter.
«Wir hatten ein paar Probleme, und ich habe wegen dieser Probleme kein gutes Gefühl gefunden. Im Qualifying haben wir es aber noch gerettet», erzählte Lowes vom Rennwochenende in Tschechien. «Dann kam es im ersten Rennen zu einer Berührung mit einem anderen Fahrer. Es war nicht meine Schuld, daher ist es sehr frustrierend, so früh zu stürzen und kein Feedback aus dem gesamten Rennen zu bekommen. Aber das Gefühl war in den ersten Runden gut und ich hatte das Gefühl, dass wir ein solides Rennen hätten fahren können.»
Ein Trugschluss. Im Sprintrennen stürzte der Engländer ohne Fremdeinwirkung. Und die Rückstufung auf Startplatz 10 für den zweiten Lauf war auch kein Argument für das bescheidene Finish.
«Es war ganz klar ein schlechtes Rennen», suchte der Ducati-Privatier keine Ausreden. «Es tut mir für das Team leid. Ich hatte kein gutes Gefühl und hatte zu Beginn des Rennens ein paar Probleme. Dazu kamen Schmerzen im Arm, die gegen Ende des Rennens nachließen. Ich bin nicht besonders gut gefahren. Nach zwei Ausfällen musste ich dieses Rennen beenden und das Motorrad ins Ziel bringen. Es war ein schwieriges Wochenende.»
So schlecht gefahren wie schon lange nicht mehr.Sam Lowes
Lowes spart nicht mit Selbstkritik: «Ich bin wahrscheinlich so schlecht gefahren wie schon lange nicht mehr. Ich hatte kein Selbstvertrauen, habe aber bis zum Schluss weitergekämpft. Ich habe am Ende versucht, Vierge zu überholen, habe es aber nicht ganz geschafft. Es war ein schlechtes Rennen. Jeder hat mal solche Wochenenden.»
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