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Race of Champions: Wie Bulega die Klatsche für Bagnaia & Marquez beurteilt

Seit 25 Rennen (!) ist Nicolo Bulega in der Superbike-WM ungeschlagen. Beim Race of Champions in Misano traf der 26-Jährige auf Ducatis MotoGP-Elite – auch Bagnaia, Marquez & Co. hatten keine Chance.

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Bei der World Ducati Week feiert der italienische Hersteller aus Borgo Panigale mit seinen Fans – und nicht zuletzt auch sich selbst. Höhepunkt ist jeweils das Race of Champions, in dem die Ducati-Fahrer aus der MotoGP- und Superbike-WM aufeinandertreffen, hinzu kommen Piloten aus nationalen Meisterschaften wie Deutschlands Nummer 1 Lukas Tulovic.

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Das Rennen ist eine Show-Veranstaltung. Gefahren wird mit mehr oder weniger serienmäßigen Ducati Panigale V4S mit 1103 ccm und auf Slicks von Pirelli, lackiert sind die Maschinen im gleichen Design wie die Bikes in den jeweiligen Meisterschaften. Wer denkt, dass die Fahrer das Rennen auf die leichte Schulter nehmen, der irrt. Zumindest einige legen erstaunlichen Ehrgeiz an den Tag, 2024 hat MotoGP-Star Marc Marquez den damaligen Superbike-Rookie Nicolo Bulega im Kampf um den dritten Platz sogar in der letzten Kurve abgeräumt.

Nicolo Bulega fuhr in eigener Liga

Dieses Jahr kam Marquez nicht einmal in die Nähe von Bulega, der nicht nur im Qualifying der Schnellste war, sondern auch im Rennen vom Start weg davonpreschte und unangefochten vor den SBK-Kollegen Alberto Surra und Lorenzo Baldassarri gewann. Pecco Bagnaia sah die Zielflagge als bester MotoGP-Pilot als Fünfter, Marc Marquez wurde Zwölfter.

«Es war gut zu siegen, aber natürlich war das nur eine Show», grinste Bulega, der in der Superbike-WM seit unfassbaren 25 Rennen ungeschlagen ist und 2027 und 2028 im VR46-Ducati-Team von Valentino Rossi in der MotoGP antreten wird. «Wir sind alle Rennfahrer: Wenn wir das Visier schließen, will jeder eine gute Performance abliefern. Und wenn man ein Rennen fährt, will jeder gewinnen. Wir sind komplett auf Wettbewerb aus, das ist normal.»

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«Das Motorrad ähnelt dem aus der Superbike-WM sehr. Aber wir haben viele spezielle Teile am Motorrad, also ist es insgesamt schon anders», hielt der 26-Jährige fest. «Es ist unglaublich, Zeiten im Bereich von 1:34 min mit einem Motorrad zu fahren, das fast Standard ist. Wir haben nur am Auspuff und den Federelementen ein paar Sachen geändert. Es ist fantastisch, dass ein Serienbike so schnell fahren kann. Ich gratuliere Ducati zur WDW, es ist nicht einfach, so etwas zu organisieren. Es waren unglaublich viele Leute da, und dieses kleine Rennen vor all den Fans zu fahren, fühlte sich für alle wie ein echtes Rennen an. Deshalb hatte ich viel Spaß. Das Motorrad ist wunderschön, es war ein großartiges Wochenende.»

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Alberto Surra nutzte seine Chance

Alberto Surra, SBK-Rookie und Überraschung des Jahres, verblüffte mit Platz 2. «Es ist schwer, mit Nicolo mitzuhalten», gab der 22-Jährige aus dem Motocorsa-Team zu. «Kompliment an ihn, denn er fährt mit allen Motorrädern gut. Er ist gerade in Topform, und ich freue mich für ihn. Ich bin aufgeregt und überglücklich, hier gewesen zu sein. Das war meine erste WDW, ich danke dem Team und allen bei Ducati, die mir zur Seite stehen. Bisher hatte ich noch nie eine solche Chance und habe versucht, das Beste daraus zu machen.»

Baldassarri komplettierte den totalen Triumph der Superbike-WM-Piloten über die MotoGP-Asse als Dritter. «Es ist mir schon früh entglitten, als ich mir mit Surra ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert habe, der mich überholt hat», bemerkte der aktuelle WM-Siebte. «Dann habe ich mich wieder gefangen und konnte ihn einholen. In den letzten Runden war ich in Kurve 3 direkt hinter ihm, habe aber den Angriff nicht durchziehen können. Es tut mir leid für die Fans, dass ich keine richtige Show bieten konnte.»

Ergebnisse Race of Champions Misano/I

  1. Nicolo Bulega

  2. Alberto Surra

  3. Lorenzo Baldassarri

  4. Yari Montella

  5. Francesco Bagnaia

  6. Tommy Bridewell

  7. Franco Morbidelli

  8. Fabio Di Giannantonio

  9. Lukas Tulovic

  10. Hafizh Syahrin

  11. Tarran Mackenzie

  12. Marc Marquez

  13. P. J. Jacobsen

  14. Josh Waters

  15. Michele Pirro (DNF)

  16. Alvaro Bautista (DNF)

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