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Marvin Fritz: Winzige 0,119 sec fehlten zum WM-Punkt

Als Ersatz für Roberto Tamburini fährt Marvin Fritz in Estoril im Team Motoxracing Yamaha die Rennen der Superbike-WM. Die Umstellung von seiner gewohnten Endurance-R1 ist nicht einfach, besonders wegen der Reifen.

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2021 war Marvin Fritz in Most und Jerez mit Wildcard erstmals in der Superbike-WM dabei, damals mit einer R1 des Yamaha Austria Racing Teams in Endurance-Konfiguration. In Estoril fährt der Badener ein richtiges Superbike, er wurde vom italienischen Team Motoxracing Yamaha als Ersatz für Roberto Tamburini verpflichtet, der sich beim Training den Knöchel gebrochen hat.

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Mickrige 0,119 sec fehlten Fritz nach 21 Runden und 87,822 Kilometern zum WM-Punkt. Der Badener kämpfte von Startplatz 16 kommend mit den erfahrenen Eugene Laverty (Bonovo action BMW) und Lucas Mahias (Puccetti Kawasaki), die direkt vor und hinter ihm ins Ziel kamen.

"Mich ärgert das Ergebnis nicht, für mich geht es darum Spaß zu haben und zu lernen", unterstrich der 29-Jährige beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Mein Start war sehr gut, die ersten paar Runden bin ich aber nicht dort reingestochen, wo ich hätte reinstechen können. Dann wäre ich vielleicht mit der Gruppe vor mit mitgekommen. Aber ich habe mit den Pirelli-Reifen etwas gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden. Wäre ich gleich am Anfang hinter Nozane gewesen, hätte ich mitfahren können."

Der japanische Yamaha-Pilot wurde 14. und verlor fast 40 sec auf Sieger Alvaro Bautista (Aruba Ducati).

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Fritz ist aus der Endurance-WM Reifen von Bridgestone gewöhnt, die sich gänzlich anders verhalten. "Ich fahre zu schnell in die Kurven rein und bin dann am Scheitelpunkt zu langsam", analysierte der Yamaha-Pilot. "Ich bremse ziemlich gleich wie Toprak und Locatelli, lasse dann aber die Bremse zu früh los und lasse es schneller reinrollen. Bei den Bridgestone ist die Karkasse härter, mit denen kann man einen viel höheren Kurvenspeed fahren. Und am Kurvenausgang hat man mit ihnen viel mehr Zug. Das ist mit den weicheren Pirelli anders, mit denen muss man spitz in die Kurven rein- und wieder rausfahren und das Bike früher aufstellen."

Hinzu kommt: Die Endurance-Yamaha hat 177 kg und 205 PS an der Kupplung, die SBK-Maschine wiegt nur 159 kg und hat 224 PS. "Das ist ein Riesenunterschied", hielt Fritz fest, der Deutsche Superbike-Meister von 2016. "Der Lenkkopfwinkel und die Schwinge sind auch anders. Das Motorrad macht richtig Spaß und ich freue mich, dass ich gleich so gut damit zurechtgekommen bin. Es gab aber einige Kurven, in denen wir zu viel Leistung wegnahmen und mir die anderen wegzogen. Auch an der Motorbremse müssen wir noch etwas machen, speziell für die letzten Runden, als der Reifen nachließ."

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