Mit Baldassarri kam Harmonie zu Go Eleven Ducati zurück – und auch Erfolg
Die Verpflichtung von Lorenzo Baldassarri als Nachfolger von Andrea Iannone war eine Überraschung. Im Superbike-Team Go Eleven Ducati ist die Erleichterung riesig.
Mit seiner Fahrerwahl bewies das Ducati-Team Go Eleven mehrmals Mut. So war die Verpflichtung von Andrea Iannone nach mehrjähriger Dopingsperre ein großes Wagnis und auch die von Lorenzo Baldassarri, der bei seinem ersten Versuch in der Superbike-WM kolossal scheiterte.
Menschlich könnten die beiden Italiener kaum unterschiedlicher sein, wobei die Sympathien eindeutig verteilt sind.
«Balda ist ein wunderbarer Mensch. Wir sind eine Gruppe von Freunden, die lachen, scherzen und, wie er sagt, gemeinsam Holz hacken», freute sich Teammanager Denis Sacchetti gegenüber Corsedimoto über die zurückgewonnene Harmonie innerhalb des Teams. «Wir haben Spaß, fühlen uns gut, sind glücklich, und ich hoffe, dass es das ganze Jahr so weitergeht. Neben den positiven Ergebnissen freut uns vor allem die Harmonie im Team. Dem Fahrer gebührt großes Lob: Für eine positive Atmosphäre ist das Team wichtig, aber letztendlich macht der Fahrer den Unterschied. Er ist der Kapitän, der alle anderen führt.»
Lorenzo Baldassarri: Sportlich auf dem Niveau von Iannone
Sportlich verliefen die ersten beiden Meetings auf Phillip Island und in Portimão mit einem dritten Platz im ersten Saisonrennen und fünf Top-10-Ergebnissen ebenfalls erfreulich.
«Es war ein überraschender Beginn, wir sind glücklich und stolz. Wir hatten das nicht erwartet, nicht weil wir Baldassarris Qualitäten nicht kannten, sondern weil er in den Wintertests kaum im Trockenen gefahren war und aus einer ganz anderen Meisterschaft wie der MotoE kommt. Es war undenkbar, dass er schon im ersten Rennen so konkurrenzfähig sein würde», betonte Sacchetti. «Man sagt, Phillip Island sei eine Strecke für sich, aber er war auch in Portimão stark, wo er ebenfalls Probleme mit dem Unterarm hatte. Am Samstagabend sagte er mir, er könne das Rennen nicht beenden, woraufhin er die Zähne zusammenbiss und im zweiten Rennen Sechster wurde.»
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