Jack Miller fordert 1 Mio Euro von Superbike-WM-Teams: Wer will das zahlen?
Seinen Platz bei Prima Pramac Yamaha wird Jack Miller nach dieser Saison verlieren und auch keinen anderen in der MotoGP finden. Ob bei seinen Forderungen ein Superbike-WM-Team zugreift, ist fraglich.
Die aktuellen MotoGP-Fahrer Jack Miller, Brad Binder, Franco Morbidelli, Alex Rins, Maverick Vinales und Luca Marini haben für 2027 alle keinen Vertrag in der Tasche; und Chancen auf den Verbleib in der Königsklasse hat Stand heute nur noch Marini – bei Tech3 KTM.
Bis auf Vinales haben alle Interesse an der Superbike-WM bekundet und ihre Fühler ausgestreckt. Doch in den Werksteams gibt es nur noch maximal vier Plätze: Einen bei BMW (statt Petrucci), einen bei Aruba.it Ducati (statt Bulega), einen bei Honda,
«Wir haben zwar einen Platz für 2027 frei, und derzeit haben wir noch niemanden unter Vertrag genommen, aber wir sind sehr zufrieden mit Xavi Vierge und führen Gespräche, um auch im nächsten Jahr mit ihm weiterzumachen», bezog Yamaha-Rennchef Niccolo Canepa Stellung zu den Spekulationen. «Natürlich prüfen wir wie immer alle verfügbaren Optionen, aber ich glaube nicht, dass es auf dem Markt viele Fahrer gibt, die einen besseren Job machen könnten, als er derzeit.»
Gegenüber SPEEDWEEK.com hatte Canepas Chef Andrea Dosoli bereits Anfang Juni gesagt,
Korrigiert Miller seine Ansprüche nach unten?
Die Meldungen, Miller könnte bei Yamaha in der Superbike-WM andocken, kommen aus dem GP-Paddock. Yamahas MotoGP-Chef Paolo Pavesio und Dosoli pflegen beste Verbindungen, die Forderung des Australiers von einer Million Jahressalär passen aber nicht zu den Planungen von Yamaha oder Ducati.
Yamaha hat eine Option auf Vierge, die bis September gezogen werden kann. Miller möchte unbedingt weiterhin Motorradrennen fahren, es wäre also nicht verwunderlich, wenn er seine Forderung in den kommenden Wochen nach unten korrigiert. Sofern er nicht bei Honda oder BMW andockt, denn diese beiden Hersteller könnten sich das leisten.
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