Petrucci-Hattrick: Barni-Boss im siebten Himmel
Marco Barnabo ist ein Urgestein im Paddock der Superbike-WM. Der rührige Italiener erlebte dank Danilo Petrucci beim Heimrennen in Cremona den größten Erfolg seines Ducati-Teams und ist unendlich dankbar.
Barni Racing hat eine lange Geschichte im Fahrerlager der seriennahen Weltmeisterschaft. Über viele Jahre war man im Superstock-1000-Cup der verlängerte Arm von Ducati. 2015 erfolgte der Aufstieg in die Superbike-Kategorie. Über viele Jahre mischte man auf soliden Positionen mit und wurde 2018 mit Xavi Fores als WM-Siebter (fünf Podien) bestes Kundenteam. Gleichzeitig wurden in der italienischen Superbike-Serie viele Titel gewonnen.
Bis zum ersten Sieg in der Weltmeisterschaft dauerte es aber bis zum vergangenen Wochenende in Cremona –
Zur Info: Petrucci wurde 2011 mit Barni Racing Vizemeister der Superstock-1000 und wechselte danach überraschend in die MotoGP zu IodaRacing.
Wenn man Barnabo an der Rennstrecke beobachtet, leidet und freut sich der Italiener wie kaum ein anderer Teamchef mit seinen Fahrern. Er weiß aber auch, dass der Erfolg viele Väter hat. "Ich muss dem Fahrer danken, aber auch allen Technikern, die am Motorrad, auf der Strecke und zu Hause arbeiten, denn diese Ergebnisse sind auch für sie sehr wichtig", beginnt Barnabo. "Und dann ein Dankeschön an unsere Sponsoren, die an dieses Projekt geglaubt haben und hier in Cremona die Möglichkeit hatten, die Show hautnah zu erleben und sich mit uns zu freuen. Auf dieser Reise gibt es viele Unternehmen, die uns seit Jahren begleiten, andere, die sich uns im Laufe der Zeit angeschlossen haben; ihr Beitrag ist grundlegend."
Barni Racing ist ein Familienunternehmen, betont Marco. "Ich möchte mich aber ganz besonders bei meiner Familie bedanken, bei meiner Frau, die sich um alle logistischen und finanziellen Aspekte des Teams kümmert, bei meinen Kindern und auch bei meinen Eltern, insbesondere bei meiner Mutter. Leider ist sie früh von uns gegangen und konnte das Team Barni nicht mehr erleben. Ich bin sicher, sie wäre stolz auf mich. Es ist auch ihr Verdienst, dass dies alles möglich war."
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