Diogo Moreira (10./Honda): Spar-Plan ging auf, Angriff kurz vor Schluss
LCR-Pilot Diogo Moreira war im MotoGP-Rennen von Mugello der schnellste Honda-Fahrer. Der Brasilianer ging strategisch vor, sein Plan ging auf. Sein Teamkollege Johann Zarco fehlt weiter verletzt.
Erfolgreicher Rennsonntag mit gelungener Schlussoffensive für Diogo Moreira. Der LCR-Honda-Pilot schnappte sich in den letzten Kurven des Italien-GP in Mugello noch eine Platzierung in den Top-10, war damit schnellster Honda-Fahrer und zog ein positives Wochenend-Fazit.
Moreira sparte sich die Reifen auf
Ganz knapp vor Ende des Rennens schnappte sich der Brasilianer noch Platz 10, verdrängte KTM-Werkspilot Brad Binder auf Platz 11. Moreira: «Am Ende war ich da. Ich hatte dafür ein wenig den Reifen aufgespart. Gestern im Sprint hatte ich direkt von Runde eins an Gas gegeben. Aber heute war das Rennen lang. Und ich konnte Binder und Mir folgen. Und ich konnte ihn in der letzten Runde überholen.»
Der Brasilianer sicherte sich also eine Top-10-Platzierung in letzter Sekunde. Schon im vorangegangenen Rennen in Barcelona vor zwei Wochen hatte er ein gutes Ergebnis eingefahren, war Neunter geworden.
Sprung ins Q2 schaffte die Basis
Moreira zu seinem Mugello-Wochenende: «Es war ein gutes Wochenende für uns. Es war positiv. Ich konnte Freitag direkt ins Q2 springen. Deswegen war es einfacher, das Rennen vorzubereiten. Ich glaube, das Team war sehr zufrieden. Wir müssen einfach so weitermachen und es mit Ruhe angehen. Ich konnte das Rennen genießen und auch viel daraus lernen. Das war alles sehr positiv.»
Sein Teamkollege Johann Zarco hat ihm bei den bisherigen Rennen immer viel in der Vorbereitung geholfen, wie Rookie Moreira in der Vergangenheit verriet. Doch Zarco verletzte sich bekanntermaßen in Barcelona bei einem Sturz schwer. Noch ist unklar, wann der Franzose wieder Rennen fahren kann. Moreira musste in dieser Woche ohne seinen Helfer auskommen.
Moreira: «Wir wissen nicht, wann er zurückkommt. Ich werde versuchen, mich mehr auf unseren Job in unserer Garage zu konzentrieren. Wir müssen im Flow bleiben. Nächstes Wochenende ist wieder ein Rennen. Wir fangen also wieder von Null an. Wir arbeiten also fürs Q2. Denn am Ende ist das die Grundlage für ein gutes Rennen. Wir werden also sehen.»
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