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Aragón: Ducati-Star Jaume Masia gewinnt turbulenten zweiten Lauf – Öttl 6.
Mit dem sechsten Hattrick in Folge setzte sich in Aragón die Dominanz von Nicolò Bulega (Ducati) in der Superbike-WM 2026 fort. Positiv: Zwei Bimota und je eine Kawasaki und BMW in den Top-10.
Die Startaufstellung des zweiten Laufs hatte sich durch das Superpole-Race nicht entscheidend geändert. Auf der Pole-Position und dem zweiten Startplatz standen zum dritten Mal an diesem Wochenende die Ducati-Werkspiloten Nicolò Bulega und Iker Lecuona. Die Ducati-Privatiers Sam Lowes und Alberto Surra auf 3 und 4 tauschten die Positionen. Von Startplatz 5 ging zum dritten Mal Bimota-Ass Alex Lowes ins Rennen.
BMW-Pilot Michael van der Mark verschlechterte sich dagegen als Elfter um vier Positionen. Kaum oder gar nicht verändert: Andrea Locatelli (12./Yamaha), Garrett Gerloff (13./Kawasaki) und Somkiat Chantra (18./Honda).
Bei Rennstart um 15:30 Uhr war der Himmel über dem MotorLand Aragón nahezu wolkenlos und mit 30 Grad Celsius hatte die Temperatur ihren Höhepunkt erreicht. 28.387 Zuschauer verfolgten das sechste Saisonmeeting vor Ort.
Bulega bog vor Lecuona und Lowes in Führung liegend in die erste Kurve ein, im Mittelfeld kamen sich Lorenzo Baldassarri (Ducati) und Xavi Vierge (Yamaha) in die Quere – beide stürzten und mussten das Rennen aufgeben.
Nach Runde 1 hatten die Aruba.it-Werkspiloten bereits 0,9 sec Vorsprung auf Sam und Alex Lowes (Bimota). Auf Platz 10 pilotierte Garrett Gerloff mit der einzigen Kawasaki das beste japanische Motorrad. In Runde 3 stürzte Petrucci-Ersatz Hannes Soomer (BMW).
Mit den schnellsten Rundenzeiten fuhr Bulega in den folgenden seinem Teamkollegen um 1,3 sec davon. Sam Lowes (3.) hatte nach vier Runden bereits 2,2 sec Rückstand. Dahinter hatte sein Zwillingsbruder Alex (4.) den aufstrebenden Surra und Yari Montella (beide Ducati) sicher im Griff. Bester Yamaha-Pilot war Remy Gardner auf Platz 13 – der in Lauf 1 gestürzte Andrea Locatelli hatte Abschürfungen an den Fingern.
Nach sechs von 18 Runden spulten Bulega und Lecuona mit ähnlichen Rundenzeiten ihr Programm ab. Mal war der Italiener schneller, mal der Spanier. Michael van der Mark (BMW) kratzte am Hinterrad von Gerloff an den Top-10 und Somkiat Chantra (16./Honda) kämpft mit Stefano Manzi (15./Yamaha) um den letzten Punkt.
Bei Halbzeit hatten sich die Positionen in den Top-4 gefestigt. Surra und Axel Bassani (Bimota) kämpften um Platz 5. Derweil fuhr Bulega in 1:48,971 eine neue schnellste Rennrunde und baute sein Polster auf Lecuona auf 1,7 sec aus.
Zu Beginn der zweiten Rennhälfte fand Bassani endlich eine Lücke und quetschte sich vorbei an Surra auf Platz 5. Mit einem Sturz auf Platz 9 liegend beendete Yari Montella das Rennwochenende in Aragón.
In den restlichen Runden tat sich in den Top-4 nichts Entscheidendes. Bulega holte zum sechsten Mal in diesem Jahr einen Hattrick vor Lecuona und Sam Lowes, der sich in der Gesamtwertung vorbei an Montella auf Platz 3 verbesserte. Einen ungefährdeten vierten Platz fuhr als bester Nicht-Ducati-Pilot Alex Lowes (Bimota) nach Hause.
Ein starkes letztes Renndrittel fuhren Garrett Gerloff (Kawasaki) und der erst vor zwei Wochen am Fuß operierte Álvaro Bautista (Ducati) auf den Positionen 6 und 7. Auch BMW-Pilot Michael van der Mark überzeugte als Zehnter.
Als bester Yamaha-Pilot kreuzte Remy Gardner auf Platz 12 die Ziellinie. Honda-Pilot Somkiat Chantra holte als 15. den letzten Punkt.
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