Remy Gardner (GRT Yamaha): OP-Tisch statt Jerez-Test
Am letzten Rennwochenende der Superbike-WM 2025 wurde Remy Gardner im Sprint in Jerez von seinem Yamaha-Markenkollege Jonathan Rea abgeräumt. Jetzt verletzte er sich beim Training an der gleichen Schulter.
Superbike-Rekordweltmeister Jonathan Rea hätte seine Karriere gerne mit einem Podestplatz beendet, doch sein letztes Wochenende als Profirennfahrer endete Mitte Oktober in Jerez in einem Desaster: Im ersten Rennen am Samstag crashte der 119-fache Laufsieger selbstverschuldet, im Sprint am Sonntagvormittag räumte er Markenkollege Remy Gardner in Kurve 3 bei hoher Geschwindigkeit ab. Während der Australier auf eigenen Füßen aus dem Kiesbett kam, musste Rea von vier Leuten auf einer Trage geborgen werden.
Im Gegensatz zu Rea konnte Gardner im zweiten Hauptrennen antreten, hatte sich bei dem heftigen Abflug aber die rechte Schulter ausgekugelt. Die Ärzte des Australiers waren zuversichtlich, dass sich die Probleme mit Physiotherapie beheben lassen, was auch gut funktionierte. Dann hatte der Moto2-Weltmeister von 2021 am vergangenen Wochenende aber einen Crash beim Training mit dem Minibike, dabei kugelte er sich die gleiche Schulter erneut aus. Weil sie sich nicht mehr einrenken ließ, musste sich Gardner operieren lassen. Die OP am Montagabend verlief gut, er durfte das Krankenhaus bereits am Dienstag, 25. November, verlassen. Läuft die Genesung planmäßig, ist Remy bei den Superbike-Tests in Jerez und Portimao in der zweiten Januar-Hälfte 2026 zurück auf der Yamaha R1.
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