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Euro Moto News: Randale, Promi-Coach und reif für die Insel

In Oschersleben geht es für die Euro Moto und einige ihrer Rahmenklassen in die nächste Runde 2026. Doch schon vor dem Training und den Rennen hatte sich einiges getan.

Euro MOTO

Im Artikel erwähnt





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Ein Nachwuchspilot holt sich WM-erfahrene Unterstützung. Zwei Ehemalige versuchen ihr Glück bei der Britischen Meisterschaft und einer benimmt sich auf dem Schleizer Dreieck daneben.

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International erfahrene Verstärkung für Thias Wenzel

«Wir freuen uns, einen weiteren wichtigen Schritt in der sportlichen Entwicklung von Thias Wenzel bekannt geben zu dürfen», erklärt das Team NSA, welches den deutschen Nachwuchspiloten im Moto4 Northern Cup betreut. Der ehemalige Grand-Prix-Fahrer und heutige Nachwuchscoach Alberto Moncayo wird Wenzel künftig als persönlicher Riding-Coach begleiten und übernimmt damit die Aufgabe, die in Wenzels Anfängen Stefan Bradl innehatte. Moncayo kann auf eine erfolgreiche Karriere im internationalen Motorradrennsport zurückblicken. Der Spanier wurde nationaler Meister in der 125-cm³-Klasse, startete in der Motorrad-WM in den Klassen 125 cm³, Moto3 und Moto2 und erreichte dabei zwei Grand-Prix-Podestplätze. «Alberto hat etwas», so das Team, «das für die Entwicklung eines jungen Fahrers besonders wertvoll ist: Eigene Erfahrung auf höchstem internationalem Niveau, fundiertes technisches Verständnis und die tägliche Arbeit mit Nachwuchsathleten.» Fahrtechnik, Körperhaltung, Linienwahl, Bremspunkten und der gezielten Umsetzung auf der Strecke waren Themen des bisherigen Coachings. Für Thias Wenzel soll diese langfristig ausgerichtete Zusammenarbeit ein bedeutender Baustein für seine weitere Entwicklung im internationalen Motorradrennsport – insbesondere mit Blick auf die nächsten Schritte in der Europameisterschaft – sein.

Abgestraft nach schlechtem Benehmen

Eine Woche vor der Euro Moto von Oschersleben war Freddie Heinrich, sonst in der Klasse Supersport am Start, bei der German TT auf dem Schleizer Dreieck in der Klasse Superbike am Start und fuhr unter anderem mit Ex-Weltmeister Jörg Teuchert um die Wette. Im zweiten Rennen wurde Heinrich aus der Wertung genommen und disqualifiziert. «Er hat Norick Tschauder über den Haufen gefahren», erklärter der Veranstalter auf Nachfrage. «Bei der Bergung die Streckenposten angebrüllt und ist dann aus dem Kiesbett mit Vollgas raus, so dass die hinten rausfliegenden Steine mehrere Posten und Tschauder getroffen und einen Posten sogar verletzt haben.»

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Auslandseinsatz in Großbritannien

Am vergangenen Wochenende ging es bei der Britischen Meisterschaft in Brands Hatch weiter. Am Start der Superstock-Klasse der Niederländer Ricardo Brink, der bereits in der IDM Superbike erfolgreich war und im letzten Jahr alle Rennen im Pro Superstock Cup gewonnen hatte. In Brands Hatch holte er die Plätze 15 und 11. «Wir haben im Laufe des Wochenendes riesige Fortschritte gemacht», versicherte er, «und eine ordentliche Punktzahl mit nach Hause genommen. Wir haben knallhart gearbeitet und wurden dafür reichlich belohnt. Die Honda passt immer besser zu uns und wir haben die Veranstaltung hier in England enorm genossen. Was für eine Strecke und was für ein Publikum. Ein großes Dankeschön an die Jungs David DM & Jarie Scheepstra – gute Arbeit.»

In der Superbike-Klasse der BSB greift der viemalige IDM Superbike-Champion Ilya Mikhalchik an. In Brands Hatch hatte der Ukrainer allerdings ein mühsames Wochenende und holt die Plätze 13, 14 und 13. «Ziemlich gutes Training», erklärte er, «aber die Rennen waren nicht gut genug. Wir haben im Training eine recht gute Geschwindigkeit gezeigt, aber es gibt noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen, um über die Renndistanz mehr Leistung herauszuholen. Das Hauptziel war es, auf dem Motorrad sitzen zu bleiben und alle drei Rennen zu beenden, aber natürlich hatte ich mir ein wettbewerbsfähigeres Wochenende erhofft. Wir werden weiter daran arbeiten, das Gesamtpaket zu verbessern und die nächsten Schritte zu machen.»

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