Mit Roman Ramos kommt ein neues Gesicht in die Superbike-WM 2015. Seinen Platz bei Go Eleven Kawasaki hat er vor allem seinen guten Kontakten zu verdanken.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Spanien kam in der Superbike-WM in Vergangenheit keine bedeutende Rolle zu, die seriennahe Motorrad-Weltmeisterschaft wurde von Piloten aus Italien und Großbritannien dominiert. Seit die Dorna das Ruder übernommen hat, hat sich das geändert: 2015 werden wir sechs Spanier in der Superbike-WM sehen!
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Einer der wenigen erfolgreichen Spanier vor der Dorna-Ära war Ruben Xaus, der zu seinen besten Zeiten für Ducati Xerox fuhr und später für BMW und Honda. Nach seinem Karriereende blieb er in verschiedenen Funktionen der Superbike-WM treu. Aktuell arbeitet er als Berater für das Go Eleven Team, das 2015 erstmals in der Superbike-WM antreten wird. In dieser Funktion bewahrte der mittlerweile 36-jährige Xaus seinen Landsmann Roman Ramos vor der Arbeitslosigkeit. "Nach der letzten Moto2-Saison wusste ich nicht, wie es weitergehen würde. Mir war aber klar das es praktisch unmöglich war, dort weiter zu fahren", gibt Ramos zu. "Ruben Xaus hat mich dann gefragt, ob ich mir in der Supersport etwas vorstellen könnte und mir hat die Idee sehr gut gefallen. Dann kam die Chance auf das Superbike bei GoEleven, wieder durch Ruben. Das hatte ich nicht erwartet und nicht lange überlegen müssen."
Ramos, der als spanischer Moto2-Champion 2013 in der vergangenen Saison in 18 Moto2-Rennen nicht eine Top-15-Platzierung einfahren konnte, glaubt auf bessere Ergebnisse in der Superbike-WM. "Ich hatte in der Moto2 viele Probleme, habe auch viel gelernt", gibt der 24-Jährige zu bedenken. "Ich denke, dass mir das helfen wird, auf den Superbikes Spaß zu haben. Es wird kein einfaches Jahr, denn das Level der Superbikes ist sehr hoch. Mein Motorrad ist keine offizielle Kawasaki, aber ich denke, sie wird gut sein und mit der Hilfe von Ruben können wir in der Zukunft Großes erreichen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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