Superbike WM • Neu
Volle Krankenstation im BMW-Werksteam: So geht es im besten Fall weiter
Nach dem Saisonfinale der Superbike-WM 2025 wurde Bilanz gezogen. In der unbeliebten Sturzstatistik liegen zwei Piloten gleichauf: Ein Routinier von BMW und ein Ducati-Rookie.
Die Superbike-WM 2025 endete mit dem dritten WM-Titel Toprak Razgatlioglu, es war gleichzeitig der zweite von BMW. Der Türke war mit 21 Siegen und 31 Podestplätzen aus 36 Rennen der überragende Pilot. Der 29-Jährige stellte sogar zwischen Misano und Aragón (Lauf 1) seinen Rekord von 13 Siegen in Serie ein. Außergewöhnlich!
Aber auch die alljährliche Sturzstatistik von Promoter Dorna hat es in sich. Hier spielt Razgatlioglu jedoch keine wesentliche Rolle, dafür aber sein ROKiT BMW-Teamkollege Michael van der Mark. Für den Niederländer notierte der Superbike-Promoter stattliche 15 Ausrutscher, was eine erhebliche ‹Steigerung› im Vergleich zum Vorjahr darstellt. 2024 leistete sich der Routinier lediglich acht Stürze. Ebenfalls 15 Stürze markierte Yari Montella, der im Ducati-Team Barni Racing seine Rookie-Saison auf dem Superbike absolvierte.
Ebenfalls ungewöhnlich häufig Bodenkontakt hatten Tarran Mackenzie und Álvaro Bautista, die jeweils 14 Mal ihr Motorrad aus dem Staub aufheben mussten. Der Spanier belegt damit erneut eine Spitzenposition, nachdem er 2024 die Statistik mit 17 Crashs anführte.
Deutlich sattelfester Sam Lowes: Als Superbike-Rookie im vergangenen Jahr waren es 17 Stürze, 2025 wurden nur neun gezählt!
Die wenigsten Stürze aller Stammfahrer – nämlich nur zwei – verbuchte Razgatlioglu und sein Nachfolger im ROKiT BMW-Werksteam, Danilo Petrucci.
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