Formel-1-Weltmeister Lando Norris: Indy-500-Feier nach bitterem GP-Aus
Für Lando Norris begann der Kanada-GP erfreulich, doch die Freude hielt nicht lange an. Am Ende verhinderte die Technik, dass er die Zielflagge sah. Der McLaren-Star jettete danach nach Indianapolis.
Lando Norris gehörte zu jenen sieben Piloten, die den Kanada-GP auf den Intermediates in Angriff nahmen, und beim Start konnte der Formel-1-Champion sogar in Führung ziehen. Doch lange währte die Freude nicht, und der McLaren-Star war auch nicht lange auf den grün markierten Gummis unterwegs. Bereits in der zweiten Runde steuerte er die Box an, um die Walzen für Mischverhältnisse loszuwerden.
Allerdings lief das Rennen auch nach dem Reifenwechsel nicht nach Plan für den Briten, ein weiterer früher Stopp wurde nötig, weil das Auto überhitzte, wie Teamchef Andrea Stella hinterher erklärte. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, musste Norris seinen GP-Renner nach 38 Runden abstellen. Ein Getriebeschaden verhinderte, dass er die Zielflagge sah.
Norris seufzte nach dem Ausfall: «Das Highlight war offensichtlich die erste Runde, doch dann bin ich buchstäblich mit einem Knall aus dem Rennen geworfen worden. Es war einfach nicht unser Tag, und bei diesen kalten Temperaturen waren wir einfach nicht gut aufgestellt. Aber wir werden unsere Lehren daraus ziehen und stärker zurückschlagen.»
Wiedersehen mit Daniel Ricciardo
Von Montreal jettete der 26-Jährige direkt nach Indianapolis, wo er auf GP-Veteran Daniel Ricciardo und dem diesjährigen Indy-500-Gesamtzwölften Daly traf. Letzterer veröffentlichte in den sozialen Medien ein Selfie mit den beiden Formel-1-Stars.
Am Montag besuchte Norris dann den Indianapolis-Rundkurs und das IMS Museum, und er liess es sich nicht nehmen, sich mit Indy-500-Sieger Felix Rosenqvist ablichten zu lassen. Der Schwede gewann die 110. Ausgabe des Kult-Rennens mit dem knappsten Vorsprung in der Geschichte des Indy 500. Danach nutzte Norris die Gelegenheit zum Golfen auf dem IMS-eigenen 18-Loch-Golfplatz. Mit dabei hatte er F1-CEO Zak Brown und IndyCar-Fahrer Christian Lundgaard.
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