Ten Kate: Schwierige Umstellung
Keiner der drei Ten-Kate-Piloten kam in Donington Park über Rang 7 hinaus. Das neue Öhlins-Fahrwerk erfordert noch viel Testarbeit.
"Das war nicht das, was wir uns erwartet haben", gab Teamchef Ronald ten Kate nach den enttäuschenden Platzierungen in Donington Park zu.
In einer Blitzaktion hatte das Team eine gute Woche zuvor vom langjährigen Fahrwerks-Partner WP auf Öhlins umgerüstet. Checa und Rea waren damit auf Anhieb schneller, man entschied sich, bereits in Misano auf die neuen Komponenten zu setzen. Mit Erfolg: Jonathan Rea gewann seinen ersten Superbike-WM-Lauf!
Die Erwartungen für Donington, das Heimrennen von Rea, waren entsprechend gross. Es sollte jedoch gar nichts zusammenlaufen. Ten Kate: "Wir konnten vom Misano Basis-Set-up nichts benutzen, fingen wieder bei Null an. Wir waren selber erstaunt, dass es so schlecht lief. In den Freien Trainings waren wir noch gut dabei. Was wir jetzt brauchen, sind Testfahrten."
In Donington hatte das Team so grosse Schwierigkeiten, dass Ryuichi Kiyonari nach dem ersten Freien Training von Öhlins auf WP zurückbauen liess – obwohl tags zuvor offiziell der Fahrwerkswechsel verkündet worden war.
In den noch gut drei Wochen bis zu den Rennen in Brünn wird Ten Kate Honda nur zwei Tage in Imola testen, zusammen mit den anderen Topteams. Weitere Tests stehe nicht auf dem Programm.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


