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In Rennen 1 der Supersport-WM in Donington feierte Triumph-Pilot Tom Booth-Amos einen Heimsieg. WM-Leader Albert Arenas wurde Zweiter, Kawasaki-Pilot Jeremy Alcoba Dritter. Öttl starker Sechster.
Im Qualifying der Supersport-Klasse in Donington holte Yamaha-Pilot Can Öncü die Pole-Position. Auf 2 und 3 landeten WM-Leader Albert Arenas (Yamaha) und Tom Booth-Amos (Triumph). Der Brite darf aber im Rennen am Samstag nicht aus der ersten Reihe starten, da er eine Strafe aufgebrummt bekam. Weil er im Qualifying zu viele langsame Sektoren hatte, wurde er um sechs Startplätze zurückversetzt. Somit wird Booth-Amos das Rennen von Startplatz 9 – direkt vor Philipp Öttl (Ducati) – in Angriff nehmen. Aus dem gleichen Grund um sechs Plätze zurückversetzt wurde Andrea Giombini. Der Italiener muss vom letzten Startplatz losfahren. Simon Jespersen wurde wegen Bummeln auf der Ideallinie um drei Plätze zurückversetzt, was für ihn Startplatz 21 bedeutet. Dominique Aegerter (Kawasaki) ging von Startplatz 13 ins Rennen, der Österreicher Andreas Kofler (Yamaha) von Position 26.
Öncü, Arenas und Alcoba bildeten somit die erste Startreihe. Mahendra, Masia und Debise gingen von Reihe 2 ins Rennen.
Vor den beiden Rennen in Donington Park hatte Albert Arenas in der Gesamtwertung 56 Punkte Vorsprung auf Valentin Debise (ZX Moto). Auf Rang 3 lag Jaume Masia (Ducati).
Den besten Start erwischte Ple-Setter Öncü. Arenas und Mahendra fuhren auf 2 und 3 aus der ersten Kurve. Federico Caricasulo stürzte in Kurve 7.
Nach der ersten Runde war die Reihenfolge an der Spitze unverändert. Philipp Öttl lag weiterhin auf Rang 10. Für Kawasaki-Pilot Alcoba ging es von Position 3 auf Rang 9 zurück.
In Runde 2 hatte Öncü einen Vorsprung von einer halben Sekunde auf Arenas herausgefahren. Roberto Garcia fuhr die schnellste Rennrunde.
In der dritten Runde lag Öttl auf Rang 9, an der Spitze lagen unverändert die drei Yamaha-Piloten. Tom Booth-Amos (Triumph) fuhr die schnellste Rennrunde. Agerter lag unverändert auf Position 13.
In der fünften Runde betrug der Vorsprung von Öncü bereits sechs Zehntelsekunden. Marcos Ramirez musste sein Bike aufgrund eines technischen Problems am Streckenrand abstellen. Dann ging Mahendra an Arenas vorbei, doch der WM-Leader konterte umgehend. Booth-Amos fuhr erneut die schnellste Runde und lag bereits auf Position 6. Öttl war immer noch Neunter.
In Runde 7 konnte Mahendra wieder an Arenas vorbeigehen. Öncü hatte an der Spitze knapp sieben Zehntelsekunden Vorsprung.
In der achten Runde ging Booth-Amos an Garcia und Masia vorbei – er war bereits Vierter und klebte am Hinterrad von Arenas. Eine Runde später war es so weit – Booth-Amos ging an Arenas vorbei. Öttl war bereits Achter. Vor ihm konnte sich Alcoba auf Rang 7 nach vorne kämpfen.
Zehn Runden vor dem Ende übernahm Aldi Mahendra die Führung. Auch Booth-Amos konnte Öncü überholen. Wenig später ging auch noch Arenas am Türken vorbei. Am Ende dieser ereignisreichen Runde übernahm Lokalmatador Booth-Amos die Führung. Der Triumph-Pilot war am Samstag auf einer Mission unterwegs.
Eine Runde später betrug sein Vorsprung auf Arenas, der wiederum Mahendra überholen konnte, über eine Sekunde.
Die Reihenfolge acht Runden vor Schluss: Boot-Amos, Arenas, Mahendra, Öncü und Masia.
Im nächsten Umlauf konnte sich Öncü wieder auf Platz 3 vorarbeiten und Arenas machte Jagd auf Booth-Amos. Öttl war bereits Siebter. Masia stürzte in Kurve 12.
Sechs Runden vor dem Ende hatten Booth-Amos und Arenas einen Vorsprung von über einer Sekunde herausgefahren. Kawasaki-Pilot Alcoba konnte sich auf Position 4 vorarbeiten. Eine Runde später kämpfte er mit Öncü um Rang 3.
Fünf Runden vor dem Ende betrug der Vorsprung von Booth-Amos auf Arenas über eine Sekunde. Arenas wiederum hatte ein Polster von über zwei Sekunden auf Öncü und den Rest der Verfolger.
Drei Runden vor Schluss war der Vorsprung von Booth-Amos auf knapp zwei Sekunden angewachsen. Öttl war schon Sechster, weil Mahendra einen Beinahe-Sturz hatte.
In Runde 18 von 19 lag Booth-Amos bereits drei Sekunden voraus, Arenas hatte sich mit Platz 2 angefunden. Alcoba war Dritter.
In der letzten Runde ließ Tom Booth-Amos nichts mehr anbrennen. Er siegte vor Albert Arenas und Jeremy Alcoba. Roberto Garcia und Can Öncü komplettierten die Top-5. Philipp Öttl belegte Rang 6. Dominique Aegerter wurde Zwölfter. Andreas Kofler landete auf Rang 26.
Tom Booth-Amos drehte zudem die schnellste Rennrunde, weshalb er Lauf 2 am Sonntag von der Pole-Position in Angriff nehmen wird.
In der Gesamtwertung konnte Albert Arenas seinen Vorsprung auf 68 Punkte ausbauen.
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