Jerez, FP: Kawasaki mit Öncü 1., MV Agusta sehr stark
Das einzige freie Training der Supersport-WM fand in Jerez am Freitagmittag bei besten Bedingungen statt. Von den Top-3 der Gesamtwertung mischte nur Stefano Manzi (Ten Kate Yamaha) vorne mit.
Nur noch zwei Fahrer können die Supersport-WM 2024 gewinnen: Der haushohe Favorit Adrian Huertas (Aruba.it Ducati) und der 45 Punkte hinter ihm liegende Stefano Manzi aus dem Team Pata Ten Kate Yamaha. Da es in den zwei letzten Rennen in Andalusien nur noch 50 Punkte zu erobern gibt, ist die Ausgangslage eindeutig.
Nach zehn Minuten des einzigen freien Trainings auf dem Circuito de Jerez führte Kawasaki-Pilot Can Öncü mit 1:43,234 min, hatte dann aber einen harmlosen Ausrutscher.
Zur Halbzeit der 40-minütigen Session lag Manzi mit 1:42,884 min an der Spitze und war damit bereits bis auf eine Sekunde am Pole-Rekord von Randy Krummenacher (Yamaha, 1:41,775 min) aus dem Jahr 2019 dran.
In den letzten fünf Minuten konnte sich ein Großteil der Fahrer teilweise deutlich verbessern, am Ende lag Öncü mit seiner ZX-6R und der Zeit 1:42,469 min um 0,025 sec vor Federico Caricasulo (Motozoo MV Agusta) und gute zwei Zehntelsekunden vor Manzi.
Es folgen Klassenneuling Bo Bendsneyder, Ex-Weltmeister Lucas Mahias, der Deutsche Marcel Schrötter und John McPhee auf der besten Triumph. Damit sehen wir drei MV Agusta in den Top-6.
WM-Leader Huertas wurde überraschend nur 13., der WM-Dritte Yari Montella (Barni Spark Ducati) landete einen Platz vor ihm.
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