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Magere vier WM-Punkte sammelte Marcel Schrötter beim Rennwochenende der Supersport-WM in Donington: Nach dem Ausfall im zweiten Lauf am Sonntag wirkte der deutsche Ducati-Pilot ratlos und sorgt sich um seine Zukunft.
Die Reise nach Donington hat sich für Marcel Schrötter nicht gelohnt. Im Laufe des siebten Rennwochenendes der Supersport-WM-Saison 2025 kam Schrötter nicht in Schwung und verlor in der Meisterschaft an Boden.
Bereits die Superpole am Freitagnachmittag lief enttäuschend. Schrötter reihte sich im hart umkämpften Feld mit 0,746 Sekunden Rückstand auf der 15. Position ein und hatte für das erste Rennen am Samstag somit keine gute Ausgangslage.
Am Samstag fuhr Schrötter als Zwölfter ins Ziel und kassierte immerhin vier WM-Punkte. Auch im zweiten Rennen stand Schrötter nur auf der 15. Startposition. Im Gegensatz zum ersten Lauf sollte Schrötter aber leer ausgehen.
Der Sonntag begann bereits ernüchtern: Um für das finale Rennen besser gerüstet zu sein, wollte Schrötter im Warm-up an seinem Gefühl für die Ducati Panigale V2 arbeiten. Doch die Session lief nicht nach Plan, Schrötter musste aufgrund eines Defekts an die Box seiner WRP-Mannschaft zurückkehren.
Im Rennen am Nachmittag ging es für Schrötter zu Beginn eine Position nach vorn, später fiel der langjährige Grand-Prix-Pilot aber bis auf die 15. Position zurück. Vier Runden vor Rennende rollte der 32-Jährige an die Box und musste aufgeben.
"Donington war ein sehr enttäuschendes Wochenende", bilanzierte Schrötter. "Wir verkaufen uns aktuell unter unserem Wert. Ich hoffe auf baldige drastische Veränderungen, denn ein Sonntag, der komplett zum Abhaken war, darf nicht mehr vorkommen."
In der Fahrerwertung rutschte Schrötter auf Grund des wenig ergiebigen Rennwochenendes in England auf die neunte Position ab. Die Situation mit dem WRP-Team wirkt seit Monaten angespannt. Schrötter schaut besorgt auf seine Zukunft in der Supersport-WM: "In einer Situation wie meiner gerade, hängt die Karriere an einem seidenen Faden."
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