Offiziell: Renegade Racing wird Supersport-Werksteam von Triumph
Mit Nori Haga und Ducati feierte das Team Renegade in der Superbike-WM Erfolge – und verschwand in der Versenkung. Als neues Triumph-Werksteam kehrt der Name in die Supersport-WM 2027 zurück.
Manche erinnern sich noch an das Team Renegade, das vor über 20 Jahren mit Nori Haga in der Top-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft für Furore sorgte. Der Japaner stürmte mit seinem spektakulären Fahrstil auf einer Ducati 999 zu sechs Siegen und beendete die Superbike-WM 2004 als Gesamtdritter. Aber nach nur einer Saison zog sich das britische Team aus der Weltmeisterschaft zurück.
2027 werden wir den Namen wieder regelmäßiger lesen. Denn
«Marks Leidenschaft und Engagement waren deutlich spürbar, und seit der Vereinbarung arbeitet er mit Hochdruck daran, das Team zusammenzustellen und alles vorzubereiten», sagte Triumphs Rennchef Ian Kimber. «Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie sich das Projekt bis zum Saisonstart weiterentwickelt, und können es kaum erwarten, dass die Saison 2027 beginnt.»
Das Status des Werksteam geht damit von PTR auf Renegade über. Der Zeitpunkt wurde offenbar mit bedacht gewählt, denn mit dem Wechsel geht die Einführung der neuen Street Triple 798RS einher. Mit den Planungen wurde im Sommer begonnen.
«Mit der brandneuen Triumph Street Triple 798 RS sowie mit Mark und dem Namen Renegade brechen wir in eine spannende neue Ära im Supersport ein», betonte Produktmanager Steve Sargent. «Dank unseres Moto2-Projekts wurde viel Vorarbeit geleistet. Wir haben über 2 Millionen Rennkilometer zurückgelegt und wichtige Erfahrungen, die wir in die neue Street Triple haben einfließen lassen. Es ist ein auf der Rennstrecke entwickeltes Motorrad!»
Griffiths besitzt in der Rennszene viel Renommee, hat aber seit über 20 Jahren kein Team mehr operativ geführt. In vergangenen Monaten reaktivierte der Engländer seine Kontakte und baute ein Team auf.
«Es ist ein stolzer Moment für Renegade, Triumph bei internationalen Wettbewerben zu vertreten, und wir freuen uns sehr auf die bevorstehende Herausforderung», erklärte Griffiths. «Ich habe Steve und sein Team im Juli kennengelernt, und wir haben in relativ kurzer Zeit gemeinsam viel erreicht. Hinter den Kulissen wurde in den letzten drei Monaten enorm viel Arbeit geleistet, und es ist großartig zu sehen, wie sich alles zusammenfügt. Sowohl Triumph als auch Renegade haben eng bei der Entwicklung der neuen Street Triple-Rennmaschinen zusammengearbeitet und viel Zeit und Mühe in die Details gesteckt.»
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