Zu wenig Sponsoren: Honda zittert um Supersport-Team
Weil Hauptsponsor Pata (Knabberzeug) sowie Tonello Energie ihr Engagement bei Honda für 2015 reduzieren und sich lieber auf die Superbike-WM konzentrieren, bangt das Supersport-Team ums Überleben.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Mit neun Titeln in der Supersport-Weltmeisterschaft ist Honda der mit Abstand erfolgreichste Hersteller. Alle diese Triumphe wurden gemeinsam mit dem niederländischen Ten-Kate-Team errungen. So auch dieses Jahr, als Michael van der Mark (heute 22) der zweitjüngste Champion in der Geschichte der Meisterschaft wurde.
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Trotzdem zittert das Team jeden Winter ums Überleben. "Wir arbeiten an der Finanzierung", erklärte Honda-Manager Carlo Fiorani gegenüber SPEEDWEEK.com. "Seit dem letzten Rennen in Katar hat sich aber nichts getan, wir suchen weiterhin einen Sponsor. Bislang haben wir unser Ziel nicht erreicht." Den größten Teil der Finanzierung stemmte schon bislang Honda Europa, der Rest kam hauptsächlich von Pata (Knabberzeug) und Tonello Energie. Doch die beiden italienischen Firmen wollen kommendes Jahr weniger investieren und konzentrieren ihre Mittel auf die Superbike-WM.
Der Honda-Manager muss bald eine Entscheidung treffen. "Realistisch ist es nicht, dass wir das Geld auftreiben", bemerkte Fiorani. "Aber wir betreiben Rennsport und sind deshalb ein bisschen verrückt."
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Obwohl 2015 unsicher ist, spricht Honda mit zahlreichen Fahrern, darunter der Amerikaner Patrick Jacobsen, der Italiener Niccolò Canepa und der Franzose Lucas Mahias. "Und noch viele andere, das ist die Weltmeister-Maschine", so Fiorani. "Wir denken sogar darüber nach, einen Top-Fahrer zu nehmen und einen, der für Sponsoren attraktiver ist. Ein Italiener wäre interessant für unsere Sponsoren, diese Bitte liegt vor."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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