U24-Team-EM: Maksymilian Pawelczak macht den Unterschied
Maksymilian Pawelczak lieferte, als es drauf ankam. Der Pole gewann für sein Land die Goldmedaille beim Finale der U24-Team-Europameisterschaft vor Dänemark und Schweden.
Eine Woche vor dem Finale zum Speedway World Cup in Warschau hat Polens U24-Nationalteam die Goldmedaille beim Finale der U24-EM in Graudenz (Grudziądz) gewonnen. Bereits früh entwickelte sich das Rennen in zu einem Duell um den Titel zwischen Dänemark und Polen. Zunächst führten die Dänen die Wertung mit 11:7 nach vier Läufen an, doch Teammanager Dariusz Cieslak nahm dann bereits früh Bartosz Banbor aus dem Rennen und brachte den auf Reserve gesetzten Mateusz Cierniak, der hernach mit 14 Zählern aus fünf Starts voll ablieferte.
Dramatik in den letzten Läufen – Pawelczak wird zum Hero
Vor den letzten beiden Läufen hatten sich die Polen sogar einen Vorsprung von drei Zählern herausfahren können. Der Vorteil war in Lauf 19 jedoch dahin, als es Bartlomiej Kowalski auf Rang drei liegend den Reifen von der Hinterradfelge zog und Polen somit ohne Punkte blieb, während die Dänen mit dem Laufsieg von Mikkel Andersen wieder ausgleichen konnten.
Der 20. und letzte Lauf des Tages wurde dann förmlich zum entscheidenden Lauf. In diesem lieferte Maksymilian Pawelczak, der im September erst 17 Jahre alt wird, auf ganzer Linie ab. Vom Start weg setzte sich der 16-jährige an die Spitze des Feldes und ließ dem von außen startenden Dänen Villads Nagel nicht den Hauch einer Chance.
Polen triumphierte somit auf heimischer Strecke vor Dänemark und Großbritannien, die das schwedische Team im Duell um Rang drei in Schach halten konnten.
Ergebnisse Speedway U24-Team-EM, Graudenz/PL:
1. Polen, 45 Punkte: Bartlomiej Kowalski 9, Maksymilian Pawelczak 14, Kevin Malkiewicz 8, Bartosz Banbor 0, Mateusz Cierniak 14
2. Dänemark, 44 Punkte: William Drejer 6, Villads Nagel 13, Mikkel Andersen 13, Bastian Pedersen 8, Jacob Jensen 3
3. Großbritannien, 19 Punkte: Leon Flint 10, William Cairns 3, Cooper Rushen 3, Dan Thompson 2, Luke Harrison 1
4. Schweden, 12 Punkte: Noel Wahlquist 2, Casper Henriksson 5, Avon Van Dyck 5, Harry Lundahl 0
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