Wolfslake: Norick Blödorn vorzeitig deutscher Meister
Schon nach vier von fünf Rennen ist die deutsche Speedway-Meisterschaft entschieden. Norick Blödorn ist der Titel nach seinem Maximums-Sieg in Berlin-Wolfslake nicht mehr zu nehmen.
Mit gerade mal 22 Jahren hat sich Norick Blödorn bereits zum dritten Mal die deutsche Speedway-Meisterschaft gesichert. Er schloss das vierte Finalrennen zur deutschen Meisterschaft ungeschlagen ab und heimste zu den 15 Laufpunkten auch noch den Bonuspunkt für den Tagessieg ein.
Vom Start weg konnte Norick Blödorn seine fünf Läufe in Wolfslake gewinnen und dabei stets die Konkurrenz hinter sich halten. Damit lieferte er eine überragende Leistung auf dem Eichenring vor den Toren Berlins ab.
Die Entscheidung um den Tagessieg fiel dennoch erst im 17. Lauf des Tages, als Blödorn auf den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Kai Huckenbeck traf. Vom Start weg hatte der spätere Sieger dann bereits die Nase vorn und konnte dann auch sämtliche Attacken Huckenbecks abwehren und sich den Tagessieg sichern.
Den dritten Rang sicherte sich Janek Konzack mit seinem zweiten Laufsieg des Tages im 19. Lauf, nachdem er in den ersten drei Durchgängen Punkte an Richard Geyer, Kai Huckenbeck und Norick Blödorn abgegeben hatte. Da nach dem letzten Meisterschaftsrennen am 29. August in Stralsund die Streichresultate der Fahrer zur Anwendung kommen und nur die besten drei Resultate aus allen fünf Meisterschaftsrennen zählen, ist Blödorn der Titel nicht mehr zu nehmen.
Ergebnisse deutsche Speedway-Meisterschaft, Runde 4, Wolfslake:
1. Norick Blödorn, 15 Punkte
2. Kai Huckenbeck, 14
3. Janek Konzack, 12
4. Tyler Haupt, 11
5. Lars Skupien, 11
6. Valentin Grobauer, 10
7. Mika Frehse, 7
8. Hannah Grunwald, 7
9. Erik Pudel, 7
10. Richard Geyer, 6
11. Patrick Hyjek, 6
12. Jonny Wynant, 5
13. Danny Knakowski, 3
14. Lukas Wegner, 3
15. Celina Liebmann, 3
16. Leon Arnheim, 0
Stand nach vier von fünf Rennen:
1. Norick Blödorn, 46 Punkte
2. Lars Skupien, 45
3. Tyler Haupt, 41
4. Kai Huckenbeck, 40
5. Kevin Wölbert, 39
6. Valentin Grobauer, 32
7. Janek Konzack, 28
8. Hannah Grunwald, 22
9. Richard Geyer, 21
10. Patrick Hyjek, 19
11. Jonny Wynant, 19
12. Mario Häusl, 18
13. Danny Knakowski, 15
14. Erik Riss, 13
15. Erik Pudel, 12
16. Mika Frehse, 11
17. Ben Iken, 8
18. Louis Ruhnke, 8
19. Celina Liebmann, 8
20. Magnus Rau, 6
21. Thies Schweer, 5
22. Mike Jarczewski, 5
23. Tim Widera, 5
24. Carlos Gennerich, 5
25. Tim Arnold, 4
26. Lukas Wegner, 3
27. Leon Arnheim, 2
28. Tom Meyer, 2
29. Marlon Hegener, 1
30. Fabian Gaschka, 0
31. Tom Hansen, 0
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