Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Die Zuschauer auf den prall gefüllten Tribünen des Daytona International Speedway erlebten bei der zehnten Runde der US-Supercrossmeisterschaft erneut äusserst spannende Rennen im Flutlicht des legendären Tri-Ovals. Der Kurs im Bundesstaat Florida war dem entsprechend weitläufiger und Motocross-ähnlicher angelegt als die meisten US-Strecken in Footballstadien. Auch aus diesem Grund ist der Mythos Daytona ein sehr spezielles Rennen im Kalender.
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Ken Roczen wieder fit Nach seinem Sturz im letzten Rennen von Indianapolis konnten seine Fans in Daytona aufatmen: Das deutsche Ausnahme-Talent zeigte sich wieder fit und schnell wie vor dem Crash. Taktisch klug zog der KTM-Werksfahrer mit Platz 3 im Vorlauf hinter Dean Wilson und James Stewart erneut direkt ins Finale ein, ohne sich zu stark zu verausgaben. 20 Runden Daytona sind extrem fordernd. Daher war ein effizienter Umgang mit den eigenen Ressourcen ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg im Finale.
Dean Wilson, sonst in der 250er-Klasse an der Westküste unterwegs, ersetzt weiterhin den verletzten Chad Reed in seinem eigenen Team TwoTwoMotorsports und markierte die schnellste Qualifikationszeit. Geico-Honda-Pilot Eli Tomac verletzte sich seine Anfang der Saison lädierte Schulter erneut und konnte deshalb nicht in Daytona antreten.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Stewart und Alessi mit Problemen
Blitzstarter Mike Alessi zeigte sich auf der Outdoor-Strecke wieder bestens aufgelegt und führte den ersten Vorlauf bis 2 Runden vor Schluss. Der Suzuki-Pilot musste sich nur dem Multi-Champion Ryan Villopoto geschlagen geben. Im Hauptrennen kam Alessi erneut gut aus dem Gatter, rutschte jedoch gleich in der ersten Kurve weg. Damit war sein Rennen gelaufen. Auch James Stewart hatte wenig Glück, musste an die Box und verlor durch diesen Rückschlag den Anschluss an die Spitze im Gesamtklassement mit nunmehr 52 Punkten Rückstand auf den Führenden Ryan Villopoto. Am Rennen in Daytona nahm auch James Stewarts jüngerer Bruder Malcolm teil, der sonst ebenfalls die 250er-Westküstenmeisterschaft absolviert. Justin Barcia schießt Malcolm Stewart ab
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Malcolm Stewart qualifizierte sich problemlos für das Finale und verteidigte zu Beginn des Finales seine vierte Position rundenlang erfolgreich gegen die Angriffe des KTM-Stars Ken Roczen. Zwischenzeitlich war auch der vom Crash in Atlanta genesene Justin Barcia auf die beiden aufgelaufen. Als Ken Roczen jedoch Malcolm Stewart mit einem sauberen Manöver passiert hatte, legte Barcia mit einem seiner berüchtigten "Bodychecks" nach: In einer Kehre wollte "BamBam" Stewart mit einem Blockpass überrumpeln. Dabei hatte er jedoch massiven Geschwindigkeitsüberschuss, so dass beide Honda-Piloten zusammenkrachten und zu Boden gingen. Stewarts Kühler schlug Leck und das Rennen war für ihn gelaufen. Barcia fuhr weiter und beendete das Rennen auf Platz 12. Villopoto siegt souverän Nach einem heftigen Abflug im Zeittraining am Nachmittag glänzte Ryan Villopoto im Abendprogramm mit souveräner Fahrt in Vorlauf und Finale. Bereits ab der ersten Runde des Finales in Führung liegend, baute er seinen Vorsprung zur Rennmitte auf 13 Sekunden aus. In einer Kehre beging er einen kleinen Fehler und ging kurz zu Boden. Dank seines Vorsprungs gewann der Kawasaki-Pilot nun bereits zum vierten Mal in Daytona. "Daytona ist eine einzigartige Strecke! Es ist zwar ein Supercross-Rennen, aber mit starkem Outdoor-Charakter. Die Strecke ist sehr technisch und fordernd und für mich ist es ja auch ein Heimsieg", so Villopoto nach dem Rennen. Podium für Roczen und Dungey
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Beide KTM-Werkspiloten erreichten in Daytona das Podium. Ryan Dungey erwischte einen guten Start, musste aber seinen mäßig gestarteten Teamkollegen Ken Roczen zur Rennmitte passieren lassen, nachdem beide Dean Wilson kassiert hatten. KTM-Markenkollege Andrew Short zeigte mit Platz 5 hinter Broc Tickle ebenfalls wieder eine solide Leistung. Ken Roczen freute sich über Platz 2: "Die ersten 2 Tage hatte ich mit den Folgen des Sturzes im Training zu kämpfen. Aber nun bin ich stark zurückgekommen. Es war ein gutes Rennen für mich: Ich kam etwas von hinten und zum Rennende hatte ich ein Problem mit meiner beschlagenen Brille, so konnte ich am Ende nicht mehr angreifen." Ken Roczen ist in der Meisterschaft mit nur einem Punkt Rückstand auf Dungey Dritter. 250 SX Ostküstenmeisterschaft Blake Baggett laboriert zwar immer noch an seiner verletzten Hand, aber auf der Outdoor-Strecke in Daytona konnte der Kawasaki-Pilot seinen lang ersehnten ersten Sieg der Saison verbuchen. Der Führende der Meisterschaft, Adam Cianciarulo hatte im Vorlauf zunächst technische Probleme und musste sich über das Semifinale qualifizieren. Im Finale waren die 3 Kawasaki-Teamkollegen Bagett, Cianciarulo und Davalos erneut unter sich. Adam Cianciarulo konnte seine knappe Meisterschaftsführung auf 7 Punkte vor Davalos ausbauen. Supercross-WM Daytona/USA, 450 ccm
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1. Ryan Villopoto, Kawasaki 2. Ken Roczen, KTM 3. Ryan Dungey, KTM 4. Broc Tickle, Suzuki 5. Andrew Short, KTM 6. Williham Hahn, Honda 7. Dean Wilson, Kawasaki 8. Matthew Goerke, KTM 9. Justin Brayton, Yamaha 10. Joshua Grant, YAMAHA Meisterschaftsstand 450 SX: 1. Ryan Villopoto, Kawasaki, 209 2. Ryan Dungey, KTM, 181 3. Ken Roczen, KTM, 180 4. James Stewart, Suzuki, 157 5. Justin Brayton, Yamaha, 155 Finale 250 SX Ostküstenmeisterschaft:
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