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SX Atlanta mit Nique Thury: Ein geänderter Zeitplan

Am Ostersamstag wird im Rahmen des 14. Lauf der US Supercross-Meisterschaften in Atlanta ein East/West-Showdown-Event ausgetragen. Dominique Thury (Yamaha) trifft damit auf eine noch stärkere Konkurrenz.

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Die Läufe der US-Supercross-Meisterschaften in Atlanta (Georgia) finden an diesem Wochenende früher als sonst statt, so dass die die Rennen in Europa ausnahmsweise nicht mitten in der Nacht stattfinden. Die Wettkämpfe werden im Infield des Atlanta Motor Speedway im Freien ausgetragen und bieten mit dem East/West Showdown einen besonderen Leckerbissen.

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Die Strecke ist extrem vielseitig und selektiv: Die Startgerade vor der Haupttribüne ist sehr lang und mündet in die erste langgezogene Linkskehre, gefolgt von der ersten Rhythmus-Sektion. Der Kurs hat 3 (!) Waschbrett-Sektionen mit 12, 15 und 11 Hügeln. Eine davon ist sogar als Sand-Sektion gestaltet. Dazu gibt es eine Sand-Split-Lane, diverse Doppel- und Triple-Sprünge und außergewöhnlich lange Geraden.

Die Wetterprognosen sagen für Atlanta zwar Temperaturen um 24 Grad Celsius voraus, aber die Regenwahrscheinlichkeit beträgt 90 Prozent. Es könnte also sein, dass in Atlanta das erste Schlammrennen der Saison ausgetragen wird.

Nach dem vorzeitigen Saisonende von HRC-Werksfahrer Ken Roczen hat die Serie aus deutscher Perspektive zwar an Spannung eingebüßt, aber mit Dominique Thury ist in der 250er Klasse dennoch ein Hoffnungsträger am Start, der sich von Rennen zu Rennen verbessert. Thury konnte sich in diesem Jahr bis auf eine Ausnahme (3. Lauf in San Diego) bei jedem Rennen für das Finale qualifizieren und rangiert in der Meisterschaft nach 7 von 10 Rennen auf Platz 15.

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Ein East/West-Showdown ist aber eine größere Herausforderung als sonst. Im Qualifying der East- und West-Gruppe kommen jeweils nur die Top-20 weiter (sonst Top-40). Die Top-9 der beiden Vorläufe qualifizieren sich dann für das Showdown-Event Ostküste gegen Westküste. Vier weitere Finalisten werden über den Hoffnungslauf ermittelt.

Besonders interessant dürfte also das direkte Aufeinandertreffen der beiden Meisterschaftsführenden der beiden Lites-Klassen werden. Star Racing Yamaha Werksfahrer Christian Craig führt die Westküstenmeisterschaft mit 26 Punkten an, HRC-Youngster Jett Lawrence führt an der Ostküste mit einem Vorsprung von 34 Zählern.

In der 250er Klasse sind allerdings viele Verletzungsausfälle zu beklagen: Jeremy Martin (Schulter), Seth Hammaker (Rücken, Milz), Ty Masterpool (Handgelenk), Colt Nichols (Armbrüche), City Schock (Lunge, Schulter, Knie), Kyle Peters (Rücken, Hand, Rippen), Levi Kitchen (Knie) und einige andere Piloten können nicht starten.

Immerhin kehrt mit Pro Circuit Kawasaki-Werksfahrer Austin Forkner auch ein Top-Athlet in den Wettkampf zurück. Ostküsten-Titelaspirant Cameron McAdoo (Kawasaki, Bänderverletzung) hatte ursprünglich seine Rückkehr für Atlanta angekündigt, musste dieses Vorhaben allerdings wieder aufgeben.

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Meisterschaftsstand 250 West nach Lauf 7 von 10:

1. Christian Craig (USA), Yamaha, 171

2. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 145, (-26)

3. Michael Mosiman (USA), GASGAS, 141, (-30)

4. Vince Friese (USA), Honda), 117, (-54)

5. Jo Shimoda (JPN), Kawasaki, 106, (-65)

6. Nate Trasher (USA), Yamaha, 94, (-77)

ferner:

15. Dominique Thury (GER), Yamaha, 49, (-122)

Meisterschaftsstand 250 East nach Lauf 6 von 9:

1. Jett Lawrence (AUS), Honda, 148

2. Cameron McAdoo (USA), Kawasaki, 114 (-34)

3. RJ Hampshire (USA), Husqvarna, 107, (41)

4. Jordon Smith (USA), Honda, 95, (-53)

5. Pierce Brown (USA), GASGAS, 94, (-54)

6. Enzo Lopez (USA), Yamaha, 92, (-56)

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In der 450er Klasse ist vor dem 14. Lauf die Titelentscheidung schon weit fortgeschritten. Yamaha-Werksfahrer Eli Tomac wird auf jeden Fall die Tabellenführung behalten, denn mit 56 Zählern Vorsprung ist er bei nur noch vier verbleibenden Rennen im Meisterschaftskampf so gut wie durch.

Welche Taktik Tomac jetzt auch immer anwendet, er muss in den letzten Rennen nur noch Punkte mitnehmen. Sollte er in Atlanta seinen Vorsprung ausbauen oder halten, könnte er die Titelentscheidung bereits nächste Woche in Foxborough herbeiführen. Aber man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben, schließlich sind auch die Wetter- und die daraus resultierenden Streckenbedingungen die größten Unsicherheitsfaktoren für das Wochenende in Atlanta.

Meisterschaftsstand nach Runde 13 von 17:

1. Eli Tomac (USA), Yamaha, 302

2. Jason Anderson (USA), Kawasaki, 246, (-56)

3. Justin Barcia (USA), GASGAS, 240 (-62)

4. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 235, (-67)

5. Marvin Musquin (FRA), KTM, 232, (-70)

6. Cooper Webb (USA), KTM, 208, (-94)

7. Chase Sexton (USA), Honda, 206, (-96)

8. Dean Wilson (GB), Husqvarna, 152, (-150)

9. Dylan Ferrandis (FRA), Yamaha, 141, (-161)

10. Ken Roczen (GER), Honda, 133, (-169)

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So können die Rennen in Atlanta verfolgt werden:

Livetiming (kostenlos)

Livestream (kostenpflichtig)

Zeitplan Atlanta*)

Samstag, 16. April 2022

15:35: 250SX West Qualifying 1

15:50: 250SX East Qualifying 1

16:05: 450SX Gruppe A Qualifying 1

16:20: 450SX Gruppe B Qualifying 1

16:35: 450SX Gruppe C Qualifying 1

17:10: 250SX Overflow Qualifying

17:25: 250SX East Qualifying 2

17:40: 250SX West Qualifying 2

Vorläufe:

21:07: 250SX East (6 Min. + 1 Runde)

21:21: 250SX West (6 Min. + 1 Runde)

21:34: 450SX Heat 1 (6 Min. + 1 Runde)

21:48: 450SX Heat 2 (6 Min. + 1 Runde)

Hoffnungsläufe;

22:12: 250SX Hoffnungslauf (5 Min. plus 1 Runde)

22:12: 450SX Hoffnungslauf (5 Min. plus 1 Runde)

East/West Showdown:

22:53: East/West Showdown (15 Minuten plus 1 Runde)

Finale:

23:26: 450 SX Finale (20 Minuten plus 1 Runde)

*) Angaben in MESZ und ohne Gewähr

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WM-Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

2026

Pos

Fahrer

Punkte

1

Hunter Lawrence

106

2

101

3

98

4

91

5

Chase Sexton

89

6

Justin Cooper

75

7

73

8

73

9

Joey Savatgy

66

10

Dylan Ferrandis

62

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