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Citroën möchte Ford-Dominanz brechen
Auftaktsieger Sébastien Loeb hofft im Citroën DS3 WRC beim zweiten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Schweden die Ford-Dominanz brechen zu können.
WRC
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Der achtfache Rekord-Champion Sébastien Loeb hatte in Monte Carlo einen perfekten Start in die neue Saison. Bei seinem sechsten Sieg im Fürstentum an der Côte d’Azur fuhr er mit dem Gewinn der Powerstage die maximalen 28 Punkte ein. Aus Loebs Sicht wäre es super, würde beim zweiten WM-Lauf im winterlichen Schweden sein 69. Laufsieg folgen. Doch so einfach ist es nicht, die schwedische Rallye-Bastion nach 2004 noch einmal einnehmen zu können.
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Da kann sein neuer Teamkollege Mikko Hirvonen aus seinen Ford-Jahren schon mehr in die Sieger-Waagschale werfen. Der Citroën-Neuzugang gewann in den beiden letzten Jahr den schwedischen Winterklassiker, einmal im Ford Focus und im Vorjahr im Ford Fiesta. Der Hattrick in drei verschiedenen Fahrzeugen steht für den Vize-Champion zwangsläufig auf seinem schwedischen Einkaufszettel. Er steht mit seinem Wunsch im unmittelbaren Konkurrenzkampf zu Loeb. Neu ist in Schweden das erstmal bei Schotter-Rallyes praktizierte Qualifying, nach dessen Zeiten auf der Skakedown-Piste die schnellsten Fahrer analog ihrer dort gefahrenen Zeiten die Startreihenfolge für die erste Etappe selbst wählen können. Nach der Rallye Schweden folgen im WM-Kalender sechs Schotter-Rallyes. Der zweite WM-Lauf macht wie 2009 am Freitagmorgen auf der ersten Etappe wieder einen Abstecher zum norwegischen Nachbarn. "Die schwedischen Pisten gehören zwar nicht zu den Strecken, die ich unbedingt bevorzuge, aber ich fahre dennoch gerne dort", meint der Titelverteidiger und Tabellenführer Loeb. "Sie gehört aber bei den Fahrern zu den beliebtesten Rallyes. Wenn ich allerdings meine Ergebnisse hier aus den letzten Jahren vergleiche, so muss ich sagen, dass es manchmal sehr schwierig für mich war. 2008 flog ich von der Strecke. Es war auch keine echte Winter-Rallye. Die Temperaturen lagen bei 0° C. Das Eis verwandelte sich in Schlamm. Letztes Jahr hatte ich, weil ich damals als erstes Auto auf die frisch eingeschneite Strecke musste, jegliche Hoffnung auf einen Sieg aufgegeben, auch weil ich mir am ersten Tag einen Reifenschaden einfangen hatte. Ich wurde am Ende Sechster. Wenn allerdings die Prüfungen eine feste Schneedecke haben, denke ich mir, dass ich dann so schnell wie meine Rivalen bin."
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Loeb ist ein Befürworter des Qualifyings. "Ich denke, das alte System war unfair, weil der Tabellenführer beim Start einer jeden Rallye bestraft wurde. Nun habe ich es selbst in der Hand, eine gute Startposition zu wählen. Die Wahl ist allerdings nicht so leicht. In Schweden haben die ersten Fahrzeuge noch Eis unter den Rädern. Hinter ihnen kann sich der Grip aber reduzieren. Aber wenn eine frische Schneedecke liegt, ist das erste Auto immer in Nachteil. Daher müssen wir alle Faktoren bei unserer Wahl berücksichtigen."
Als Vorbereitung auf die Rallye testen Loeb und Mikko Hirvonen in Norwegen, wo Hirvonen bei der norwegischen Finnskog-Rallye starten wird, um sein neues Sportgerät, den Citroën DS3, noch besser kennen zu lernen. "Mikko brachte viel Erfahrung mit ins Team und hat uns geholfen, unsere Fahrwerkseinstellungen auf Eis zu verbessern", führte Loeb weiter aus. "Ich habe diese Einstellungen getestet und habe ein gutes Gefühl. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir gute Fortschritte gemacht."
"Nach meinen Siegen in den beiden letzten Jahren ist es natürlich mein Ziel, wieder hier zu gewinnen", gesteht der Auftakt-Vierte Hirvonen. "Ich denke, dass wir in Schweden besser als in Monte Carlo vorne mitkämpfen können. Auch schon deswegen, weil vom Start bis Ziel die gleichen Reifen haben. Dennoch ist die Rallye für mich in diesem Jahr eine neue Herausforderung."
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