Der ehemalige Peugeot-Sportdirektor Corrado Provera ist am Sonntag im Alter von 82 gestorben. Er war maßgeblich an den Erfolgen von Peugeot speziell in der Rallye-Weltmeisterschaft verantwortlich.
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Der gebürtige Italiener wurde 82 Jahre alt. Provera begann seine Karriere bei Chrysler und blieb in der Struktur, die über Talbot zu Peugeot wechselte. Nachdem er in der Öffentlichkeitsarbeit angefangen hatte, wechselte er ins Management und saß schließlich im Vorstand von Peugeot.
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Er wurde 1998 Sportdirektor von Peugeot und beschloss, die Marke aus der Formel 1 in die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft zu verlagern. Das 206 World Rally Car war geboren und lieferte sofort Erfolg. Die in Velizy ansässige Mannschaft dominierte die nächsten drei Jahre und holte sich mit Marcus Grönholm einen Hattrick bei den Herstellertiteln und zwei von drei Fahrertiteln. Der Finne erinnerte sich liebevoll an seinen Chef und sagte: "Er und ich waren uns sehr ähnlich, wir haben immer sehr viel Druck gemacht – ich hinter dem Lenkrad und er hinter seinem Tisch. Wir haben gut zusammengearbeitet. Er war immer jemand, der sich um alle im Team gekümmert hat. Er sagte immer, er hätte einen Löwen im Herzen, und das stimmte – bei ihm drehte sich alles um Peugeot."
Der Autor erinnert sich gerne an sein mit Provera im Jahr 2001 geführte Interview über das mögliche WM-Debüt der ADAC Rallye Deutschland 2002. Dabei rauchte er eine seiner Havanna-Zigarren, die sein Erkennungszeichen waren. Provera ohne Havanna das ging nicht. Aus seinen Worten ließen sich unschwer seine Führungsqualitäten und sein Wille zum Erfolg erkennen.
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In einer Erklärung sagte Peugeot Sport: "Mit großem Bedauern erfahren wir vom Tod von Corrado Provera. Seine Jahre an der Spitze von Peugeot Sport waren geprägt von seinem Charisma und seiner Energie. Wir sprechen seiner Familie und allen, die ihn kannten, unser aufrichtiges Beileid aus."
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