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Monte: Thierry Neuville führt die Konkurrenz vor

Einen turbulenten und auch dramatischen Auftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft 2017 gab es bei der 85. Rallye Monte Carlo, der Thierry Neuville im Hyundai den Stempel der Dominanz aufdrückt, allerdings mit Trauerflor.

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Thierry Neuville hat auf den ersten Prüfungen der Rallye-Weltmeisterschaft 2017 mit der neuen Fahrzeuggeneration die Konkurrenz vorgeführt. Nach den ersten vier gewerteten Entscheidungen am Donnerstagabend und Freitagvormittag hatte der Vize-Champion Neuville den Auftakt im Hyundai i20 Coupé WRC schon fast nach Belieben beherrscht. Mit drei von vier möglichen Bestzeiten lag er am Freitagmittag schon 31,7 Sekunden vor Ott Tänak im Ford Fiesta WRC. 27,4 Sekunden hinter Tänak kämpfte sich sein Teamkollege, der vierfache Weltmeister und Vorjahressieger Sébastien Ogier nach seinem Pech am Morgen vom achten auf den dritten Rang zurück.

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"Okay, meine Streckennoten waren hier nicht gerade perfekt, aber sie haben gepasst. Ich habe gesehen, dass Sébastien Ogier stark pushte", sagte Neuville. "Es war ganz nett mit den Spikereifen auf Asphalt. Das Auto hat etwas geschaukelt. Eine schöne Show vielleicht, aber nicht besonders effizient."

"Ich muss noch an meinem Rhythmus arbeiten. Ich muss etwas konstanter sein", meinte Tänak.

"Mehr oder weniger die gleichen Bedingungen", womit Ogier die teils verschneiten, teils vereisten, aber auch streckenweise freien Pisten meinte. "Das war für uns ein schwieriger Morgen, aber wir sind hier, und das trifft nicht auf jeden zu." Auch er hatte Probleme, als er sich auf der dritten Prüfung an einem Abzweig drehte und vom zweiten auf den achten Platz abstürzte.

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Mit 'jeden' meinte Ogier die, die beim turbulenten Auftakt Probleme hatten, oder schon ausgeschieden sind. Kris Meeke kämpfte sich im Citroën C3 WRC auf der dritten Prüfung auf den Ehrenrang hinter Neuville vor. Eine Entscheidung später setzte er den C3 in eine Schneewand und zerstörte die vordere Aufhängung. Bis zur fünften Entscheidung steuerte Juho Hänninen als Vierter den schnellsten Toyota Yaris WRC, dann blieb er liegen, Ursache noch nicht bekannt. Seine Position nahm danach sein Teamkollege Jari-Matti Latvala ein, der bereits 1:21,4 Minuten hinter Neuville lag.

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Tragisch endete der Unfall von Hayden Paddon auf der ersten Prüfung am Donnerstagabend. Er überschlug sich mit seinem Hyundai i20 Coupé WRC und traf dabei einen Zuschauer, der so schwer verletzt wurde, dass er im Krankenhaus in Nizza starb.

Die WRC2-Wertng beherrscht eindeutig der ehemalige VW-Werksfahrer Andreas Mikkelsen. Weil er anders als seine einstigen VW-Partner Ogier und Latvala kein Werkscockpit fand, wechselte er für die Rallye Monte Carlo zur VW-Tochter Skoda und sicherte sich einen der drei offiziellen Fabia R5. Am Freitag lag er als Gesamtsiebter 1:27,7 Minuten vor seinem Teamkollegen Pontus Tidemand.

Stand nach der 5. von 17 Prüfungen:

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1. Neuville/Gilsoul (B), Hyundai i20 Coupé WRC, 1:11:24,6 h.

2. Tänak/Javeoja (EE), Ford Fiesta WRC, + 31,7 sec.

3. Ogier/Ingrassia (F), Ford Fiesta WRC, + 59,1

4. Latvala/Anttila (FIN), Toyota Yaris WRC, + 1:21,4 min.

5. Sordo/Marti (E), Hyundai i20 Coupé WRC, + 1:41,1

6. Breen/Martin (IRL/GB), Citroën DS3, WRC, + 1:52,2

7. Mikkelsen/Jaeger (N), Skoda Fabia R5, + 3:35,1

8. Tidemand/Andersson (S), Skoda Fabia R5, + 4:47,8

9. Evans/Barritt (GB), Ford Fiesta WRC, + 5:15,7

10. Bouffier/Giraudet (F), Ford Fiesta R5, + 5:19,3

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