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Gigi Dall’Igna räumte ein: Ducati in Silverstone «nie wirklich im Rennen»

Marc Marquez Ausnahmevorstellung Wochen zuvor in Sachsen hatte die Hoffnungen im Ducati-Lager auch für England hochgeschraubt. Doch auf der Insel war Rot chancenlos, gestand auch Corse-Chef Dall’Igna.

MotoGP

Im Artikel erwähnt




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Luigi «Gigi» Dall’Igna weiß bestens um die Stärken und Schwächen seines MotoGP-Projekts. Diese veröffentlicht der General Manager von Ducati Corse regelmäßig auf der Plattform LinkedIn. Durchaus ausführlich reflektiert das Mastermind der jahrelang dominierenden Mannschaft die Leistungen der Ducati-MotoGP-Piloten.

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Dass sich der Report des Corse-Chefs nach der England-Reise weniger frenetisch als nach dem Sachsenring las, überraschte nicht. Zu krass gingen die Leistungen, insbesondere beim Weltmeister, auseinander. Doch auch in Summe verlief der Silverstone-GP aus Sicht von Ducati mehr als enttäuschend. Die Realität: Kein Ducati-Pilot brachte den Speed zusammen, um sich einen Platz in der ersten Startreihe zu verschaffen, und auch in den beiden Rennen änderte sich das Bild nicht. Marc Marquez' Sprint verdiente am Ende nur noch das Wort «Debakel». Den GP beendete «MM93» auf Platz 7, hinter drei Aprilia, zwei Ducati und der KTM mit Pedro Acosta.

Dall’Igna: «Marc konnte nie mit dem Tempo der Besten mithalten, ungeachtet seines unglücklichen Qualifyings, das durch eine gelbe Flagge bei seinem letzten Versuch beeinträchtigt wurde. Aus ganz bestimmten Gründen unterschied sich unser Ergebnis völlig von dem jüngsten in Deutschland. Tatsächlich war es genau das Gegenteil.»

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Mit Ansage vom Weltmeister

Der Italiener schrieb weiter: «Marc selbst hatte gewarnt, dass es ein hartes Rennen werden würde, und genau so ist es auch gekommen. Er legte einen starken Start hin und hielt sich so lange wie möglich in den Podiumsplätzen, bevor er nach und nach im Feld zurückfiel, kämpfte aber weiter – ohne dabei unnötige Risiken einzugehen.»

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Sehr kompakt wurde Teamkollege Pecco Bagnaia besprochen. Der immer noch mit Abstand erfolgreichste Ducati-MotoGP-Pilot «beendete seinen Einsatz, den man lieber vergessen sollte, mit einem Sturz», wobei Dall’Igna betonte, dass «die Rennstrecke von Silverstone nach seiner Unterarmoperation sicherlich nicht ideal war».

Anerkennung erhielt Alex Marquez als «der beste Ducati-Vertreter sowohl am Samstag als auch am Sonntag». Auch vergaß Gigi Dall’Igna nicht zu erwähnen, dass er «ohne einen Fehler in der Mitte des Rennens wahrscheinlich auf dem Grand-Prix-Podium gelandet wäre».

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VR46-Pilot Fabio Di Giannantonio holte «wertvolle Punkte im Rahmen seiner hervorragenden Saison und aus Sicht einer Weltmeisterschaft, die nach wie vor völlig offen und unvorhersehbar ist.»

Zu keinem Zeitpunkt war das Tempo konkurrenzfähig

Das Fazit des Hauptverantwortlichen fiel entsprechend selbstkritisch aus, blieb dennoch frei von Frust: «Ducati war in Silverstone nie wirklich im Rennen – ein Ereignis, das uns schlagartig in die Realität einer hart umkämpften Meisterschaft gegen starke und unnachgiebige Gegner zurückholte, aber auch nicht besonders beunruhigend ist. Silverstone hat einmal mehr bewiesen, wie unberechenbar diese Strecke ist – mit dem zwölften verschiedenen Sieger in ebenso vielen Rennen. Vom Qualifying bis hin zum GP-Rennen haben wir aus verschiedenen Gründen nie ein konkurrenzfähiges Tempo gefunden und uns fehlte stets das richtige Gefühl für das Motorrad.»

Gigi Dall’Igna appellierte auch an die Mitarbeiter: «Jetzt geht es insbesondere darum, den Elan wiederzufinden, den wir vor der Sommerpause hatten, und mit ganzem Herzen dabei zu sein – sowie wie immer alles zu geben.»

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Für Marc Marquez ging es nach Runde 12 der WM zurück auf Rang 4 der Tabelle – ausgerechnet Marco Bezzecchi zog bei seinem Comeback wieder vorbei. Aus Sicht von Dall’Igna besonders ärgerlich: Im Match der Werke hatte man den Rückstand auf Aprilia vor Silverstone bis auf 11 Punkte zugefahren – bei der Abreise von der Insel waren es wieder 29.

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Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Raúl Fernández

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

Raúl Fernández

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

25

20

39:45,930

1:58,457

25

02

Jorge Martin

Aprilia Racing

Jorge Martin

Aprilia Racing

89

20

+2,538

1:58,900

32

03

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

72

20

+3,393

1:58,880

23

04

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

73

20

+4,702

1:58,652

19

05

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

37

20

+6,256

1:58,940

15

06

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

49

20

+6,382

1:58,690

15

07

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

93

20

+9,550

1:59,152

10

08

Brad Binder

Red Bull KTM Factory Racing

Brad Binder

Red Bull KTM Factory Racing

33

20

+22,288

1:59,497

8

09

Luca Marini

Honda HRC Castrol

Luca Marini

Honda HRC Castrol

10

20

+23,845

1:59,591

7

10

Diogo Moreira

LCR Honda

Diogo Moreira

LCR Honda

11

20

+25,411

1:59,644

6

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