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Trotz «Big Moment»: Toyota-Pilot Pajari führt Rallye Paraguay weiter an

Der finnische Toyota-Youngster war in WP11 vehement in eine Böschung gefahren und hatte viel Glück gehabt überhaupt ins Ziel der Hohenauf-Prüfung zu gelangen. Trotzdem liegt er am Samstagmittag vorne.

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Mit dem Glück des Tüchtigen baute Pajari dennoch seinen Vorsprung mit 22,8 Sekunden bis zum großen Service nach der zwölften Wertungsprüfung auf den Hyundai-Piloten Hayden Paddon aus. In einer schnellen Linkskurve war Pajari mit seinem Yaris auf WP11 von der Ideallinie abgekommen und hatte die Streckenbegrenzung touchiert. Das Auto stieg bei Topspeed seitlich mit zwei Rädern auf. Durch die Berührung wurde der Heckflügel beschädigt, doch letztendlich erreichte er das Ziel mit bleibend hohem Tempo ohne mechanische Schäden.

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«Es gab nicht nur diesen Zwischenfall. Auf einer anderen Prüfung sind wir sogar in einen kleinen Baum hinein gefahren», berichtete Pajari im Ziel der WP 12. «Es ist eine ziemlich verrückte Rallye - selbst wenn die Bedingungen nicht ganz so schlecht wie befürchtet sind, ist es dennoch eine sehr anspruchsvoller Wettbewerb».

Dass Pajari beim Zwischenfall sehr viel Glück hatte, zeigte sich wenige Durchfahrten später bei Romet Jürgenson. Der führende WRC2-Fahrer von M-Sport war nach Zwischenzeiten in seiner Klasse der Schnellste gewesen, kam dann aber in derselben Kurve von der Strecke ab. Er prallte mit dem Heck seines Fiesta Rally2 gegen die äußere Böschung, was mit einer zerstörten Frontpartie das vorzeitige Aus bedeutete.

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Alle Fahrer wurden von den unerwartet trockenen Bedingungen überrascht. Dafür hatten am Samstagmorgen Extremregen und starker Wind den Servicepark so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass viele Teamzelte schwer beschädigt wurden. Auf den Wertungsprüfungen selbst spielte das Unwetter und seine Auswirkungen dann keine Rolle.

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Der überraschend Zweitplatzierte Paddon, der am gestrigen Chaostag vom Pech der Konkurrenz profitiert hatte, fand heute bisher keinen schnellen Rhythmus. Eine falsche Reifenpannenwarnung an seinem Hyundai auf der WP Bella Vista Sur hatte ihn obendrein irritiert.

WM-Spitzenreiter Elfyn Evans (Toyota) rückte näher an den Neuseeländer heran. Der Waliser fuhr auf der Bella-Vista-Prüfung die Bestzeit und holte in den vier WPS am Samstagvormittag 11,7 Sekunden auf Paddon auf. Allerdings zeigte er sich von seiner Fahrt in Bella Vista Sur etwas enttäuscht, da er das Gefühl hatte, zu vorsichtig gefahren zu sein und zuviel Zeit an seine Konkurrenten verloren zu haben.

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Evans macht sich Sorgen um den schnellen Vorwärtsdrang von Adrien Fourmaux. Der Hyundai-Pilot war bester Fahrer der Vormittagsschleife und konnte gleich zwei WPs für sich entscheiden. Auf Platz vier beträgt der Rückstand des Franzosen auf Evans allerdings noch beträchtliche 31,8 Sekunden.

Der führende M-Sport-Fahrer Josh McErlean besitzt auf Position fünf einen Vorsprung von 35,6 Sekunden auf Oliver Solberg im Toyota. Nach wiederholten Motoraussetzer und einer Reifenpanne mit vier Minuten Zeitverlust am Freitag, kämpft sich Solberg nun aber wieder nach vorne.

Die Rally2-Fahrer Diego Dominguez, Gus Greensmith sowie Zaldivar Fau (alle Toyota) liegen auf den Rängen sieben bis neun.

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Jon Armstrong hat sich im zweiten Ford Puma Rally1 auf Platz zehn vorgearbeitet.

Sebastien Ogier, Thierry Neuville und Takamoto Katsuta sind nach ihren Ausfällen am Freitag alle wieder im Einsatz. Für Neuville war der Samstagvormittag ziemlich schmerzhaft. Der Ex-Weltmeister gestand ein, dass bei einer harten Landung ein bereits bestehendes Nackenproblem verschlimmert habe, das er sich bereits auf der Powerstage der Rallye Finnland zugezogen hatte.

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