IndyCar-Star Pato O’Ward (McLaren): Vernichtendes Urteil über die Formel 1
Der Mexikaner Patricio (Pato) O’Ward hat für McLaren bereits an fünf freien Formel-1-Trainings teilgenommen. Ein Wechsel in die Königsklasse kommt für den IndyCar-Spitzenfahrer aber nicht in Frage.
Der sechsfache GP-Sieger Sergio Pérez ist schon 36 Jahre alt, und so mancher mexikanische Rennfan stellt sich die Frage: Wenn Pérez bei Cadillac in Rente geht, wer kommt dann aus Mexiko?
Am tauglichsten für die Nachfolge aus dem mittelamerikanischen Land wäre Patricio O’Ward, von allen Pato gerufen. Der 26-Jährige IndyCar-Fahrer hat bereits fünf freie F1-Trainings für McLaren gefahren – in Abu Dhabi 2022, 2023 und 2025 sowie in Mexiko-Stadt 2024 und 2025.
O’Ward, neunfacher IndyCar-Laufsieger und 2025 Gesamtzweiter der Meisterschaft hinter Alex Palou, macht jedoch nicht den Anschein, als würden wir ihn so bald in der Königsklasse erleben.
Pato hat im Rahmen des IndyCar-Traditionsrennens von Long Beach (Kalifornien) gegenüber FOX Desportes gesagt: «Ob die Formel 1 für mich noch ein Traum ist? Nun, sie hat sich jedes Jahr mehr verändert, und ganz ehrlich – was die Formel 1 mit der neuen Rennwagen-Generation getan hat, das ist ein Fehler. Die Wahrheit ist doch: Wenn wir uns diesen Sport anschauen, dann ist er künstlich.»
«Als ich Hunger auf die Formel 1 hatte, da hatte ich weder Ruhm noch Geld im Kopf. Ich wollte in die Königsklasse, weil die Autos so mächtig waren – diese Rennwagen zu fahren, das war wirklich etwas Eindrucksvolles. Aber nun ist die Essenz der Formel 1 verloren gegangen.»
«Als Racer willst du doch im Auto nicht denken: ‘Oh, jetzt lege in diesen Schalter um, dann kann ich an meinem Gegner einfach vorbeirauschen.’ Ich will kein Mario Kart spielen, ich will Rennen fahren! Ich habe null Interesse daran, Teil einer solchen Formel 1 zu sein. Da bin ich in Sachen purem Motorsport in der IndyCar-Serie besser aufgehoben. Die Formel 1 ist zu einer künstlichen Show verkommen, und die reizt mich nicht.»
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