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Tag 3: Al-Attiyah führt wieder, Konkurrenten patzten

Auftaktsieger Nasser Al-Attiyah hat im Toyota Hilux nach der dritten Prüfung bei der 41. Rallye Dakar wieder die Führung zurückerobert, Stéphane Peterhansel glänzte im Mini-Buggy mit klarem Tagessieg.

Rallyesport

Im Artikel erwähnt








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Nach der 331 km langen Entscheidung zwischen San Juan de Marcona und Arequipa lag der zweifache Dakar-Sieger aus Katar, am Dienstag noch Achter, im Toyota Hilux 6:48 Minuten vor Timo Gottschalk und seinem Fahrer Yazeed Al Rajhi (KSA) im Mini 4x4. Mit seinem Tagessieg stürmte der 13-fache Rekordsieger Stéphane Peterhansel im Mini Buggy vom 13. auf den dritten Rang (+ 7:03).

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Die dritte Entscheidung auf der 799 km langen Etappe forderte ihren Tribut. Als Ersten traf es den Vorjahressieger Carlos Sainz, an dessen Mini-Buggy bei km 38 das linke Vorderrad abscherte. Nach mehr als drei Stunden machte sich der zweifache Gewinner, 2011 im VW Touareg und 2018 im Peugeot 3008DKR, wieder auf die sandige Piste.

Bei km 172 blieben die Vortages-Leader Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz mit einem technischen Problem am Toyota Hilux für mehr als zwei Stunden liegen. Ihre Teamkollegen Bernhard ten Brinke/Xaviewr Panseri, am Dienstag noch auf dem Ehrenrang, verloren mehr als 31 Minuten auf die Bestzeit von Peterhansel und mussten sich mit einem Rückstand von 25:21 Minuten zum Teamkollegen Al-Attiyah auf dem siebten Platz einreihen.

Dass die Rallye Dakar eine Achterbahn nicht nur der Gefühle, sondern auch in den Zeitentabellen ist, weiß auch der neunfache Rallye-Rekordchampion Sébastien Loeb. Am Dienstag glänzte der Dakar-Zweite in seinem privat eingesetzten Peugeot 3008DKR mit einem starken Tagessieg und kämpfte sich vom 13. auf den fünften Gesamtrang vor. Auf der dritten Prüfung aber knickte er ein. Er fiel mit einem Rückstand von 37:59 Minuten zu einem letztjährigen Peugeot-Partner Peterhansel auf den achten Platz ab.

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Der Mann des Tages aber wieder einmal der "Dakar-King" oder auch "Monsieur Dakar" Peterhansel. Er rutschte am Dienstag nach seinem Zwangsaufenthalt auf dem 13. Gesamtrang ab. Das stachelte auf der dritten Entscheidung seinen Ehrgeiz erst richtig an. Er trieb seinen Mini-Buggy gekonnt über Sand und Dünen und lieferte sich mit Al-Attiyah am Anfang ein Rennen um den Tagessieg. Doch zur Mitte der Prüfung war es für den späteren Leader Al-Attiyah mit dem Tagesplatz an der Sonne vorbei. Peterhansel zog am Wüstensohn aus Katar vorbei und setzte sich in der Tageswertung immer stärker ab, im Tagesziel waren es 3:26 Minuten auf Al-Attiyah. Tagesdritter (+ 11:47) wurde Jakub Przygonski im Mini 4x4, der der sich im Gesamtklassement auf den fünften Platz (+ 13:45) hinter seinem Teamkollegen "Nani" Roma (+ 12:02) vorschob.

Rallye Dakar – Stand nach der 3. von 10 Prüfungen:

Platz

Team/Auto

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Zeit/Diff.

1.

Al-Attiyah/Baumel (QAT/F), Toyota

8:34:08

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2.

Al Rajhi/Gottschalk (KSA/D), Mini 4x4

+ 6:48

3.

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Peterhansel/Castera (F), Mini-Buggy

+ 7:03

4.

Roma/Haro Bravo (E), Mini 4x4

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+ 12:02

5.

Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini 4x4

+ 13:45

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6.

Despres/Cottret (F), Mini

+ 24:40

7.

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Ten Brinke/Pansieri (NL/F), Toyota

+ 25:21

8.

Loeb/Elena (F/MC), Peugeot

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+ 37:59

9.

Domzala/Marton (PL), Toyota

+ 42:56

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10.

Vanagas/Rozwadowski (LT), Toyota

+ 49:20

Rallye Dakar – Stand auf der 3. Prüfung:

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Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

1.

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Peterhansel/Castera (F), Mini-Buggy

3:54:31

2.

Al-Attiyah/Baumel (QAT/F), Toyota

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+ 3:26

3.

Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini 4x4

+ 11:47

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4.

Al Rajhi/Gottschalk (KSA/D), Mini 4x4

+ 12:50

5.

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Roma/Haro Bravo (E), Mini 4x4

+ 18:12

6.

Despres/Cottret (F), Mini

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+ 28:04

7.

Ten Brinke/Pansieri (NL/F), Toyota

+ 31:45

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8.

Domzala/Marton (PL), Toyota

+ 33:16

9.

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Prokop/Tomanek (CZ) Ford

+ 34:39

10.

Vanagas/Rozwadowski (LT), Toyota

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+ 39:24

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