Superbike-WM: Zweites BMW-Team steigt aus

Hockenheim: Die Mercedes-Stimmen nach dem Qualifying

Von Andreas Reiners
Robert Wickens

Robert Wickens

Die Zeitenjagd verlief erneut desaströs: Kein Mercedes landete in Hockenheim in den Top Ten. Wir haben die Stimmen aus dem Mercedes-Lager.
Robert Wickens (13. Platz, 1:33.719 Minuten):

Die DTM ist eine harte Serie. Leider habe ich in Q2 einen kleinen Fehler in meiner Runde gemacht und um in der DTM über den zweiten Qualifyingabschnitt hinaus zu kommen, brauchst du eine perfekte Runde. Die ist mir nicht gelungen. Aber morgen kann alles passieren.

Pascal Wehrlein (15. Platz, 1:33.839 Minuten)

Schon das Freie Training heute Vormittag ist nicht perfekt verlaufen und das hat sich leider im Qualifying auch nicht geändert. Wir wissen momentan selbst noch nicht, woran es liegt. Wir hoffen jetzt, dass wir im Rennen wieder einen guten Speed haben und nach vorne fahren können. Falls wirklich der angekündigte Regen kommt, ist sowieso alles offen. Zudem müssen wir schauen, dass wir eine gute Strategie haben, gut durch die erste Runde kommen und dann überholen.

Gary Paffett (16. Platz, 1:33.899 Minuten)

Das Qualifying verlief sehr enttäuschend. In Q1 habe ich alles aus dem Auto herausgeholt und konnte auf Platz sieben fahren. Im zweiten Qualifikationsabschnitt hatte ich zwar einen kleinen Fehler in meiner Runde, aber die Jungs vorne haben einen zu großen Sprung im Vergleich zu Q1 gemacht. Das ist bei uns momentan einfach nicht drin. Es ist schwer zu sagen, woran es liegt, aber unter dem Strich fehlt uns einfach die Geschwindigkeit.

Daniel Juncadella (17. Platz, 1:33.963 Minuten)

Die Performance des Autos war zwar besser als im Freien Training, aber dennoch hatten wir im Qualifying Probleme mit der Balance des Autos. Es hat nicht viel gefehlt, um in Q2 zu kommen. Morgen werde ich jedenfalls mein Bestes geben und dann endet das Wochenende hoffentlich versöhnlicher für uns.

Christian Vietoris (20. Platz, 1:34.170 Minuten)

Das Wochenende ist bis dato schwierig für mich. Das Freie Training hat schon nicht gut begonnen. Dann haben wir bei der Abstimmung am Auto etwas versucht, da wir mehr oder weniger nichts mehr zu verlieren hatten. Das hat leider nicht funktioniert und jetzt sind wir eben da, wo wir stehen.

Roberto Merhi (21. Platz, 1:34.308 Minuten)

Für das letzte Qualifying der Saison hatte ich mir eine Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Rennwochenenden vorgenommen. Leider ist mir das mit Startplatz 21 nicht gelungen - das ist enttäuschend. Noch ist aber nicht alles verloren. Ich werde im Rennen alles geben und versuchen, mich so weit wie möglich zu verbessern. Im Rennen könnte es morgen regnen, vielleicht kann ich davon profitieren.

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management:

Gratulation an BMW zu dieser beeindruckenden Qualifying-Leistung. Leider müssen wir eingestehen, dass unser Ergebnis heute das genaue Gegenteil davon war - unsere Startpositionen sind mit Blick auf unsere Ansprüche enttäuschend. Bereits an den vergangenen Rennwochenenden waren unsere Qualifikationsleistungen nicht wie erwartet und wir müssen nun im Winter herausfinden, woran das gelegen hat. Wir geben aber noch lange nicht auf. Am Sonntag wollen wir für unsere Fans und Mitarbeiter hier bei unserem Heimrennen in Hockenheim noch ein achtbares Ergebnis herausfahren. Vielleicht spielt uns auch das Wetter in die Karten.

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