Krasnogorsk-GP: Krasnikov mit Glück, Franz Zorn stark

Von Jan Sievers
Eisspeedway-GP
Die Top-3 am Samstag: Koltakov, Krasnikov und Khomitsevich (v.l.)

Die Top-3 am Samstag: Koltakov, Krasnikov und Khomitsevich (v.l.)

Nikolai Krasnikov hat den Auftakt zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft in Krasnogorsk vor Dmtri Koltakov und Dmtri Khomitsevich gewonnen. Franz Zorn kam bis ins Halbfinale.

An der Hackordnung in der Eisspeedway-Weltmeisterschaft hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert: Die Russen bleiben das Maß aller Dinge. Als Wildcard-Fahrer ging der achtfache Weltmeister Nikolai Krasnikov ins Rennen und gewann wie im Vorjahr den Auftakt zur Eisspeedway-Grand-Prix-Serie. Allerdings wurde dem Mann aus Ufa der Sieg alles andere als geschenkt. In den Vorläufen ließ er Punkte liegen und im Finale kam ihm ein Restart zugute. 



Mann des Tages war Jegor Myshkovets, der bei seinem WM-Debüt grandios fuhr. In den Vorläufen und auch im Halbfinale blieb er ungeschlagen und auch im Finale sah es zunächst gut aus, bis ihm eine Rille hart in die Bande katapultierte und ihm somit ein Podestplatz verwehrt blieb.

Im Restart hatte zunächst Weltmeister Dmtri Koltakov die Nase vorn, bis Krasnikov den Hammer auspackte und an ihm und Dmtri Khomitsevich vorbei raste. Das Finale wurde in der dritten Runde abgebrochen, nachdem Khomitsevich nach einem Kettenriss vom Motorrad flog. Krasnikov wurde als Sieger vor Koltakov und Khomitsevich gewertet.



Franz Zorn kam zusammen mit dem schwedischen Junior Ove Ledström als einziger Westeuropäer bis ins Halbfinale, konnte dort gegen die Russen allerdings auch nichts ausrichten. 

Wegen der Majorität der besseren Plätze landete Zorn im Gesamtergebnis hinter Ledström.

Der Österreicher Manfred Seifter feierte einen guten Grand-Prix-Einstand. Mit sieben Punkten und einem Laufsieg spielte er erstmals im Konzert der Großen mit, enttäuschte nicht und schrammte um nur einen Punkt am Halbfinale vorbei und wurde Neunter. 



Günther Bauer vermasselte sich den Einzug ins Halbfinale selbst. Im dritten Durchgang lag er bis zur Zielgeraden auf dem zweiten Platz, bis ihm Ove Ledström auf den letzten Metern einen Punkt wegschnappte und ihm im weiteren Rennverlauf auch noch der beste Motor einging.



Stefan Pletschacher stand vor dem letzten Durchgang ohne Punkte da, doch mit seinen zwei Punkten im letzten Lauf schöpfte er Mut für die anstehenden Aufgaben.

Am Sonntag geht es in Krasnogorsk mit dem zweiten von insgesamt zehn Grands Prix weiter. 



Ergebnisse Eisspeedway-GP 1 Krasnogorsk/RUS:

1. Nikolai Krasnikov (RUS) 18 Punkte

2. Dmtri Koltakov (RUS) 18

3. Dmtri Khomitsevich (RUS) 14

4. Jegor Myshkovets (RUS) 18

5. Daniil Ivanov (RUS) 12

6. Igor Kononov (A) 12

7. Ove Ledström (S) 8

8. Franz Zorn (A) 8
9. Manfred Seifter (A) 7

10. Günther Bauer (D) 6
11. Stefan Svensson (S) 4

12. Niclas Svensson (S) 4

13. Jan Klatovsky (CZ) 3

14. Stefan Pletschacher (D) 2

15. Daniel Hendersson (S) 2

16. Sergej Makarov (RUS) 1

17. Antti Aakko (FIN) 0


Die Punkte des ersten Rennens entsprechen dem WM-Punktestand nach einem von zehn GP-Läufen.

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