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Formel 1 gegen DTM: Wer hat die besseren Fahrer?

Marco Wittmann rückt von seiner Meinung nicht ab. Die vertritt er schon länger: Das Fahrerniveau in der DTM ist höher als in der Formel 1. Das sagt der zweimalige DTM-Champion bereits seit Jahren.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Daran hat sich nichts geändert, er bleibt bei seinem Standpunkt, stellte er in der SAT.1-Sendung "MAXXsports. ran am Sonntag" klar.

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"Wenn man in der DTM schaut, wie viele Fahrer dort auf einem Top-Level fahren und alle Werksfahrer sind, haben wir ein richtig hohes Niveau", sagte der Deutsche.

Er sagt das, was im Grunde alle DTM-Fahrer immer wieder sagen und betonen: Der Wettbewerb in der Tourenwagenserie ist eng, das Niveau hoch. Timo Glock, neben Rückkehrer Pascal Wehrlein und Paul di Resta einer von drei ehemaligen Formel-1-Fahrern, unterstreicht die enge Leistungsdichte seit seinem Einstieg 2013 im Grunde Jahr für Jahr.

Der 36-Jährige tat sich anfangs sehr schwer mit der Umstellung auf den Tourenwagen, inzwischen gehört er zu den Titelkandidaten, weiß aber wie alle anderen auch: Ein kleiner Fehler, und du kannst mal eben zehn Plätze verlieren. Deshalb wird man aus seinem Mund auch keine vollmundigen Titelankündigungen hören, auch wenn er ein Wörtchen mitreden kann.

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In der Formel 1 ist das anders, da ist es in der Tat unwahrscheinlich, dass Lewis Hamilton nach seiner Pole Position in Melbourne bei der nächsten Zeitenjagd in Bahrain außerhalb der Top Ten landen wird. In 80 Formel-1-Abschlusstrainings von Melbourne 2014 bis Melbourne 2018 gab es 74 Pole-Positions für Mercedes-befeuerte Boliden – 73 Mal für einen Silberpfeil, ein Mal für Williams. Eine sehr deutliche Geschichte.

In der DTM kommt das aber durchaus vor. Pole am Samstag inklusive Rennsieg, und am Sonntag fährt derjenige nur noch hinterher. Oft liegt das Feld im Qualifying nur Nuancen auseinander, Kleinigkeiten entscheiden, oft also der Fahrer.

Ein paar Zahlen: Fünf verschiedene Sieger gab es in der Formel 1 im vergangenen Jahr, in der Regel sind das Fahrer von Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing. 2017 waren es Hamilton, Valtteri Bottas, Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Max Verstappen. Keine Frage: Andere Vergleiche als die anhand von Zahlen sind schwierig, es ist neben der Qualität der Autos aber auch keine Frage, dass die Qualität der Königsklassen-Fahrer stark schwankt, ab dem Mittelfeld zeigt die Leistungskurve bereits nach unten.

Zum Vergleich: In der DTM gab es 2017 in 18 Rennen zwölf verschiedene Sieger: Jamie Green, Lucas Auer, René Rast, Wittmann, Paul Di Resta, Robert Wickens, Maro Engel, Mattias Ekström, Mike Rockenfeller, Timo Glock, Maxime Martin und Bruno Spengler. Auch in weiteren Wertungen wie Fahrer mit Podestplätzen (16 zu 7), Pole-Positions (10 zu 4) und Fahrer mit Führungsrunden (18 zu 6) ist der Unterschied sehr deutlich. 2017 war bis zwei Events vor Saisonende das halbe Fahrerfeld in den Titelkampf involviert. Nach der Abschaffung der Gewichte wurde es zu einer reinen Audi-Angelegenheit, aber auch hier waren es am Ende vier Fahrer, die bis zuletzt Chancen hatten und die am Ende nur zwölf Punkte trennten.

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In der Formel 1 war es immerhin recht lange ein Zweikampf zwischen Hamilton und Vettel, der Brite feierte seinen vierten Titel am Ende mit 46 Punkten Vorsprung. Selbst sein Mercedes-Teamkollege Bottas war letztendlich chancenlos.

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