Euro Moto Superbike • Neu
Lukas Tulovic über seinen Job als Ducati-Drehzahlbegrenzer per Handgelenk
Komplett ist auf dem TT Circuit in Assen keine der Euro Moto-Klassen mehr. Positive Nachrichten kommen aus der Krankenstation und ein WM-Kandidat muss vom letzten Platz los.
Der Sportbike-WM-Gast legte ein schlechtes Timing hin und hätte beinahe zuschauen müssen. Ein Belgier lädt ein und ein Schweizer ist auf dem Weg der Besserung. Bei den Rahmenklasse wurde schon abgesahnt.
Für Sportbike-Gastfahrer Jeffrey Buis (Track & Trades Wixx Racing) ging sein Plan nicht auf. Der Niederländer hatte das erste Qualifying am Freitag komplett ausgelassen. Buis nutzt das Euro Moto-Wochenende auf seiner Heimstrecke vor allem als Training während der langen Sommerpause in der Weltmeisterschaft. Dass der Wetterumschwung am Samstag zum Problem werden könnte, hatte er bereits am Freitag befürchtet. Buis musste im zweiten Qualifying bei schwierigen Bedingungen eine Zeit setzen und kam auf 2.01,192 Minuten. Damit blieb er deutlich über der für die kombinierte Wertung erforderlichen 110 Prozent Marke von 1.56,389 Minuten und war zunächst nicht für die Rennen qualifiziert. Zuschauen musste der WM-Fahrer aber nicht. Sein Team beantragte bei der Race Control eine Starterlaubnis. Diese wurde Buis auf Basis seiner schnellen Rundenzeiten aus den beiden freien Trainings erteilt. Dort hatte er jeweils ganz vorne mitgemischt und belegte in der kombinierten Trainingswertung mit nur neun Tausendstelsekunden Rückstand auf Zuda Rang 2. Damit darf der Niederländer in beiden Rennen starten, allerdings vom letzten Platz. (Quelle: euromoto.racing)
Axel Kölsch hat schon vor vielen Jahren seinen Job als Seitenwagen-Co-Pilot aufgegeben und sitzt aktuell für den sportlichen Ausrichter MSC Freier Grund in Assen und am Nürburgring in der Rennleitung. Für den Euro Moto-Besuch auf dem Nürburgring rührte er nun die Werbetrommel. «Erlebe Motorsport hautnah – direkt an der Rennstrecke», heißt es in den sozialen Medien. «Werde jetzt Teil unseres Teams: Wir organisieren mit dem ADAC-Siegerlandpreis seit über 40 Jahren ein traditionsreiches Rennsportevent am Nürburgring. Die Euro Moto, der Vorgänger der IDM, ist das höchste Motorrad-Prädikat auf dem Eifel-Kurs. Im Angebot: Motorsport aus nächster Nähe erleben, Unterkunft & Verpflegung inklusive, Schulung wird gestellt – keine Vorkenntnisse erforderlich und ein unvergessliches Wochenende in einem tollen Team. Ohne Streckensicherung kein Rennsport – werde Teil der Mannschaft und unterstütze uns dabei, die Euro Moto sicher über die Bühne zu bringen. Jetzt als Helfer anmelden und Motorsport live erleben.» Temin des Euro Moto Events: 4. bis 6. September 2026.
Nachdem die Euro Moto schon seit längerem nicht mehr im belgischen Zolder fährt, hat der Belgier Luca de Vleeschauwer sowohl Assen als auch den Nürburgring zu seinen Heimrennen auserkoren. Wer Lust hat, kommt ganz nah ran. «Begleite mich an meinem Euro Moto-Rennwochenenden am Nürburgring (4.–6. September) und genieße das Rennwochenende wie ein echter Insider mit unserem VIP-Paket», schlägt de Vleeschauwer vor. «Im Paket enthalten: Wochenend-Eintritt zur Rennstrecke, offizielles Merchandise-T-Shirt, Verpflegung am Samstag und Sonntag, Zugang zur exklusiven VIP-Loge mit bestem Blick auf die Strecke sowie Führung hinter die Kulissen des Teams und durch das Fahrerlager.» Wer Interesse hat, kann sich per Nachricht über Facebook oder Instagramm an den Gastgeber wenden.
Nach seinem schweren Sturz bei der Euro Moto Supersport in Most meldet sich der Schweizer Marcel Brenner zurück. «Die Genesung schreitet Schritt für Schritt voran», lässt er wisse. «Meine Rückenverletzung, die Rippenverletzungen sowie die Prellungen an Brustkorb und Lunge heilen alle gut. Auch beim Schleudertrauma, das sich als schwieriger als erwartet herausstellte und einige erhebliche Probleme verursachte, sind endlich gute Fortschritte zu verzeichnen. Assen und der Nürburgring kommen noch zu früh. Hockenheim bleibt eine Möglichkeit, aber es ist noch zu früh, um zu sagen, ob ich rechtzeitig fit sein werde. Im Moment liegt der Fokus weiterhin auf einer vollständigen Genesung.»
Im Supersport-Team MCA schickte Teamchef Stefan Schmidt seine ganze Honda-Clique mit Marvin Siebdrath, Julius Caesar Rörig und Julius Ahrenkiel-Frellsen im zweiten Training auf die nasse Strecke. Jeder Kilometer zählt. Tatsache ist, dass an die Erfolge des ehemaligen Team-Piloten Dirk Geiger derzeit keiner der MCA-Fahrer anknüpfen kann. Schmidt gibt allerdings zu bedenken, dass alle Marken Fortschritte gemacht haben und die erfolgreiche Honda CBR 600 RR an die Grenzen gekommen ist. Ein neues Modell hat der Hersteller für 2028 angekündigt. Dass Siebdrath in diesem Jahr noch aufs Podium fährt, hält Schmidt allerdings für sehr wahrscheinlich. Der Sachse war schon zweimal Vierter. (Quelle: euromoto.racing)
Wer von Assen nicht genug bekommt, kann in vier Wochen nochmals vorbeischauen. Vom 18. Bis 20. September 2026 kehrt die Britische Superbike Meistershaft BSB auf den TT Circuit zurück und fährt dort wieder das einzige Rennwochenende außerhalb Großbritanniens. Kinder bis einschließlich 15 Jahre haben während des gesamten British Superbikes-Wochenendes freien Eintritt. Besucher profitieren zudem von kostenlosen Sitzplätzen auf allen verfügbaren Tribünen und Zuschauerrängen sowie von kostenlosen Parkplätzen. Das Ticket für Samstag und Sonntag kostet 67 Euro und ist
«Am Samstag habe ich mein allererstes Rennen auf der legendären TT-Rennstrecke in Assen gewonnen», freute sich ADAC Junior Cup-Pilot Jaden Immanuel aus Indien. «Es war ein großartiges Rennen, bei dem ich mich mit den Moto 4 Northern Cup-Fahrern auf ihren schnelleren Motorrädern gemessen habe, und es ist ein tolles Gefühl, am 15. August die Trikolore zu vertreten und zu gewinnen. Es gibt keine Podiumsfotos, da die ersten vier Plätze von Moto4-Fahrern mit Wildcard belegt wurden, aber wir haben im ersten Rennen des ADAC Junior Cups den ersten Platz belegt, wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt und meine Grenzen ausgetestet. Ich freue mich auf das zweite Renne. Vielen Dank an mein Team F.Koch Rennsport und meine Sponsoren.
Beim Pro Superstock 1000 Cup dürfte der Niederländer Ricardo Brink noch bestens in Erinnerung sein. Im Vorjahr konnte er alle Rennen gewinnen. Jetzt schaute er als Vorbereitung auf den BSB-Einsatz in Assen wieder bei seiner alten Wirkungsstätte vorbei. Den Sieg im ersten Rennen holte er sich mit einem Vorsprung von 3,216 sec.
International ging es auf dem ersten Podest des Assen-Wochenendes im Kawasako ZX4-RR-Cup zu. Den größten Pokal schnappte sich mit Timo Kubbinga ein Einheimischer. Er hatte sich 2 Zehntel vor dem Deutschen Filip Knigge über die Ziellinie gerettet. Elf Sekunden hinter dem Duo ging der dritte Pokal mit Aaron Thomas Müller in die Schweiz.
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