Christof Höfer: Von der IDM SBK in den Boxer-Cup 2019

Von Christof Höfer
IDM Superbike
Christof Höfer ganz seriös

Christof Höfer ganz seriös

Neue Saison - neue Herausforderungen. In der IDM Superbike und beim Team alpha Racing-Van Zon-BMW gibt es erst einmal keine Wiedersehen. Nach dem Sieg im Suzuki-Cup 2017 kommt jetzt der Boxer-Cup dran.

Kurzer Flashback: Nach meinem Verletzungspech (Schulter) in der vergangenen Saison 2018 und der Tatsache, dass ich das Budget für ein weiteres Jahr in der IDM Superbike 1000 leider nicht mehr zusammengesammelt bekommen habe, kommt es nun doch zu einem Happy End und es dreht sich für 2019 alles in eine sehr positive Richtung. Als nämlich neulich plötzlich das Telefon klingelte und mein Kumpel Frank „Franky" Hoffmann (Geschäftsführer bei Wunderlich) mir am anderen Ende der Leitung erzählte, dass er gerne einen Wunderlich-Werksfahrer im neu aufgelegten BMW Boxercup im Rahmen der IDM an den Start schicken möchte. «Fifty wollen wir die Nummer durchziehen?», fragte er mich. Natürlich zögerte ich nicht lange und nahm die Chance freudig und dankbar an. Neues Motorrad, neue Rennklasse, tolle neue Herausforderungen, die mich sehr motivieren, das Maximum rauszuholen.

Zudem freut es mich sehr, dass der Cup im Rahmen der IDM ausgetragen wird und ich bin sehr gespannt, wie sich die Boxer unter Rennbedingungen fahren lässt. Es wird alles einheitlich sein, denn jeder Teilnehmer hat dasselbe Motorrad mit Einheitsreifen und gleichen Anbauteilen. Ich liebe solche Markencups und bin höchstgespannt auf die erste Testfahrt im spanischen Almeria Anfang März.

Das erste Rollout passt bei mir zeitlich super in den Kalender, denn ich bin aktuell ebenfalls Wunderlich deutschlandweit auf sämtlichen Motorradmessen im Vertrieb unterwegs, was jede Menge Zeit in Anspruch nimmt. Aber die erste Testfahrt beginnt genau dann, wenn die letzte Messe vorbei ist - somit passt das haargenau.

Ausserdem werde ich noch die komplette RLC Langstreckenserie fahren, ebenfalls im Wunderlich Motorsport Rennteam. Dort fahren wir auf einer BMW S1000 RR in der Endurance-Wertung Klasse 4, was für mich die ganze Sache abrundet und worüber ich happy bin.
Dazu kommen noch sämtliche Veranstaltungen, bei denen ich als Coach und Instruktor fungiere, Pitbike-Coachings, F73 Academy Veranstaltungen, eigene Trainingsveranstaltungen gemeinsam mit Motorrad Rieke, Testfahrerjobs, Vertriebliches und ein paar redaktionelle Sachen.

Da ich die ganzen Jahre über sehr sehr viel Ehrgeiz, Arbeit, Herzblut, Leidenschaft und Energie in das ganze Thema Racing gesteckt habe, freut es mich gerade umso mehr, dass sich nun für 2019 alles so toll entwickelt hat und man eine tolle Mischung aus allem rund ums Motorrad hat. Somit hat man Beruf, Hobby, Leidenschaft alles in einem.

Ich wünsche allen Fahrern und Teams jetzt schon eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison und freue mich riesig darauf, bald wieder die ganzen Jungs und Mädels in den Fahrerlagern dieser Welt zu sehen. In diesem Sinne – einer für alle und alle für einen.

Viele Grüße, Euer Fifty

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