Joshua Day: Vertrag für die komplette IDM-Saison

Von Esther Babel
IDM Superbike

Nach seinem gelungenen IDM-Einstand in Schleiz einigte sich der US-Amerikaner mit dem Team HPC Power Suzuki für die restliche IDM-Saison.

Ursprünglich war der Einsatz des aus Orlando in Florida stammenden Joshua Day im Team HPC Power lediglich für zwei IDM-Wochenenden geplant. Nach der Trennung vom Briten Barry Burrell war man auf der Suche nach Ersatz. Doch nach dem ersten Arbeitswochenende zwischen Day und der Suzuki-Mannschaft um Denis Hertrampf verständigte man sich darauf, die IDM bis zum Ende gemeinsam zu bestreiten.

Doch die IDM lernte Day auf die harte Tour kennen. Der Strassenkurs in Schleiz stellt ganz besondere Ansprüche an die Piloten. «Das habe ich vorher noch nie gesehen», staunte er in Schleiz. «Dass man einfach auf ganz normalen Strassen Rennen fährt.» Im Vorjahr war Day noch in der Supersport-WM unterwegs, fand aber trotz recht ansprechender Ergebnisse für diese Saison nirgendwo mehr Unterschlupf. «Ich hatte eine Option», schildert er. «Doch kurz vor dem Start in die Saison kam ein anderer Fahrer und hat mehr Geld auf den Tisch gelegt.»

Mit den heissen Temperaturen in Schleiz hatte der gut trainierte Day keine Schwierigkeiten. «Ist hier wie in Florida», meinte er schmunzelnd. «Und ich habe viel trainiert. Allerdings sass ich seit September letzten Jahres auf keine Motorrad mehr und was ich in Schleiz gesehen habe, sind die IDM-Jungs schnell unterwegs.»

In Schleiz führte sich Day mit den Plätzen 9 und 11 gleich gut in seinen neuen Job ein und toppte auf Anhieb die bisherige Leistung seines Vorgängers Burrell.

Nach seiner IDM-Premiere auf dem Schleizer Dreieck ging es für Day gleich zur nächsten IDM-Strecke. Auf dem Sachsenring, wo am ersten September-Wochenende der nächste IDM-Superbike-Lauf ansteht, drehte der US-Amerikaner mit der Suzuki GSX R 1000 vom Team HPC Power seine Runden.

«Der Test lief sehr gut», freute sich Teambesitzer Denis Hertrampf. «Wir sind ein paar Schritte weiter gekommen. Michael Ranseder hat zeitgleich ebenfalls auf dem Sachsenring trainiert und war für uns eine gute Messlatte. Am Ende war Joshua von den Rundenzeiten her näher dran an Ranseder als noch in Schleiz.»

Zwischen den Rennen wohnt Day inzwischen ganz in der Nähe seines Teamchefs in Nordhorn. Familienanschluss inklusive. «Vor allem die gut bürgerliche deutsche Küche begeistert ihn», verrät Hertrampf.

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